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Was auf der ganzen Welt möglich ist: Während der Corona-Krise Fahrspuren von Hauptverkehrsstraßen in Radwege umzuwidmen, das geht in Kassel nicht! Quo vadis SPD in Sachen umweltfreundliche Mobilit

Die Vorbereitungen für die Kommunalwahlen in Kassel kommen – da kann auch besagtes Virus nichts ausrichten – so allmählich auf Touren. Woran man das ablesen kann? Am besten an den beginnenden Auseinandersetzungen um ein Thema, das alle Kasseler Herzen höher schlagen lässt und das großes Konfliktpotential beinhaltet. Es geht um den Verkehr in seiner höchsten, reifsten und schönsten Form: Es geht also um’s Autofahren. Dass Autofahren die beste Form der Fortbewegung in der Stadt sei, das meinen jedenfalls viele der oft unbelehrbaren hiesigen Autofahrerinnen und Autofahrer, von denen es in Kassel ganz besonders viele zu geben scheint. Und in Kassel haben sie, zu ihrem großen Glück, eine unbeirrbare politische Kraft an ihrer Seite, eine Kraft, die dazu noch an der Regierung, also bestimmend im hauptamtlichen Magistrat ist: Die Kasseler SPD.

Der automobile städtische Verkehr kostet aber, alle wissen das, Jahr für Jahr Unsummen, belastet Luft und Umwelt, fordert Tote und Verletze und – was am Schlimmsten ist – nimmt allen anderen Mobilitätsformen den notwendigen Platz. Eine richtige Katastrophe ist der platzraubende 'Ruhende Verkehr'. Denn auch wenn man Autos Fahrzeuge nennt, so sind sie doch in Wirklichkeit Stehzeuge, weil sie mehr als 95 Prozent der Zeit immer irgendwo rumstehen. Das stellt die Stadtplanung oft vor fast unlösbare Aufgaben. Dazu kommt: Viele Städte wachsen weiter, was auch für Kassel zutrifft. Das bedeutete in der Vergangenheit immer zunehmenden Autoverkehr. Und vermutlich wird das auch noch eine Weile so weitergehen, wenn nicht endlich klug und konsequent gegengesteuert wird. Dafür gibt es, beileibe nicht nur in der Modellstadt Kopenhagen, viele positive Beispiele, auch in der Bundesrepublik.


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Geile Corona-Zeit

Vögeln statt Hamstern (SZ vom 09.05.2020), sich ausreichend mit Parisern und Rotwein versorgen (in Frankreich), Klopapier horten bis zum hellen Wahnsinn bzw. bis der Keller platzt (in Deutschland) und häufiger die einschlägigen Pornoportale besuchen: Alles gut, alles richtig und vielleicht ist sogar alles wahr…

Aber wer glaubt, die heute noch als Heldinnen und Helden gefeierten, mit einer vermutlich einmaligen Anerkennung von max. 1.500 Euro geehrten Altenpflegerinnen und Altenpfleger kämen am Ende der Krise in den Genuss einer spürbaren Lohnsteigerung, der irrt gewaltig. Sie werden weiterhin krass unterbezahlt bleiben, wie alle die anderen auch, die deutlich mehr schuften durften und mussten in diesen Corona-Wochen…
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Aus der Distanz von 1,5 m betrachtet

Die klassische Einleitung der üblichen Aufrufe von NGOs, Politikern, Spendensammlern etc. ist derzeit „In diesen schwierigen Zeiten...“ Dann folgt der Spendenaufruf, die Ermutigung, zuhause zu bleiben, die Warnung vor der unausweichlichen Zunahme häuslicher Gewalttaten, oder der Dank an die Adresse derer, die durchhalten und „es schaffen“, die beglückende Erfahrung der neuen Nähe zwischen den Menschen – trotz Abstandsregelung, und der Wunsch „bleiben Sie gesund!“

Letzteres eigentlich mehr ein Befehl, dem man auch gern folgen möchte.

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Corona macht nicht gleich!

Quarantäne klingt so nach gleich, weil es ja alle trifft. Alle gleichermaßen. Das wird so auch den ganzen Tag über alle Kanäle verbreitet. Davon kann jedoch keine Rede sein. Das Gegenteil ist der Fall. Die eigentliche Frontlinie ist die einer sich weiter auftuenden sozialen Ungleichheit… Danach, so wird man ganz ohne prophetische Gabe schon jetzt verkünden können, wird sich die Schere zwischen arm und reich erneut weiten. Und die Armut wird sich neue Kreise erschließen, weil die Schutzschirme der Regierung nicht werden bewirken können, dass jeder „kleine Laden“, den die Krise trifft, mit Mann und Maus gerettet werden kann.

In einem Interview in der SZ vom 03.04.2020, sagt Thomas Ostermeier, künstlerischer Leiter der Berliner Schaubühne: „Arme leiden mehr unter der Corona-Krise als die Wohlhabenden. Ausgangsbeschränkungen bedeuten für eine Alleinerziehende in einer kleinen Sozialwohnung mit zwei kleinen Kindern und geringem Einkommen etwas anderes als für Gutverdienende mit Au-Pair-Mädchen, Haus und Garten“. Damit hat er recht.

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Herdenimmunität

Der Begriff gemahnt unmittelbar an Hammelherde. An diesem assoziativen Zusammenhang scheint auch etwas dran zu sein.

Wir kennen alle die aktuelle Abstandsregelung "einmeterfuffzich zwischen zwei Personen". Das hat seinen Grund darin, dass Viren - obwohl sie in Fledermäusen schmarotzern - keine Flügel haben. Also bleibt man schön auf Distanz. Aus dem gleichen Grunde sind auch die Spielplätze gesperrt.

Aber da gibt es zwei Beobachtungen, die einen Grübeln lassen.
Die erste ist, dass trotz permanenter Warnungen und großer Hinweisschilder immer wieder ganze Familien wie gewohnt zusammen an der Sandkiste hocken. Großes Lob: die Mütter halten Abstand voneinander. Man kann sicher darüber streiten, wie viel 1,5 m sind, die Einschätzungen der Mamas variieren da sehr stark. Aber sei's drum. Doch was machen die Kids? Sitzen zusammen in der Sandkiste, spielen verstecken oder Fußball, rennen und streiten um die Schaukel. Sicherheitsabstand? Wie jetzt?

Dass es eine Infektionskette auch über die lieben Kleinen geben könnte, kommt den Mamas nicht in den Sinn (oder wissen sie noch nicht, dass es auch die Kleinen erwischen kann?). So jedenfalls ist die Spielplatzsperrung komplett ad absurdum geführt.

Die zweite Beobachtung: Nun, da die Spielplätze gesperrt sind (außer für die o.g. Gruppe), muss man sich andere Plätze zum Spielen suchen. Denn der tiefere Sinn der Sperrung scheint weitestgehend nicht verstanden zu sein. Und da sieht der staunende Spaziergänger zum Beispiel auf dem sonnenbeschienenen Vorplatz der Stadthalle etliche Eltern auf der Mauer sitzen (>1,5 m Abstand, circa) und ein gutes Dutzend Sprößlinge beim fröhlichen Toben. "Natürlich, die Spielplätze sind ja gesperrt, wo sollen wir denn sonst hingehen?" Also auch hier: Zweck der Maßnahme voll verfehlt.

Man ist fast geneigt, dem schwedischen Modell zuzustimmen. Dort wird die gegenseitige Infektion bewusst zugelassen, um eine Herdenimmunisierung zu erzielen. Der Terminus ist ein wissenschaftlicher und auch selbsterklärend. Und wenn man die Grundgesamtheit der Zielgruppe bei uns und ihr Verhalten betrachtet, dann sieht man klare Parallelen zu einer Hammelherde. q.e.d.

Eine Frage: Hilft die weitere Privatisierung von Pflegeheimen in Kassel bei zukünftigen Pandemien?

Das Corona Thema ist medizinisch, sozial und ökonomisch komplex. Das gilt für die auf allen Ebenen unseres Landes getroffenen Maßnahmen. Nicht überall auf dem Globus - auch wenn die Corona Pandemie, wie schon im Wort enthalten, eine globale Erscheinung ist - wird gleich gehandelt…

Ganz unabhängig vom weiteren Verlauf der Pandemie hier in Kassel, in der Region, in Deutschland und in der Welt: Die Diskussion darüber, was aus der Krise für Konsequenzen zu ziehen sind, hat begonnen. Überall und intensiv. Denn dass nicht alles optimal läuft, zumindest da und dort nicht, bekommen wir alle mit. Dass die gutachterlichen Erkenntnisse und Ratschläge aus den Jahren 2012/13 zum Schutz der Bevölkerung bei zukünftigen Pandemien (Drucksache des Bundestages 17/12051) weder zur Kenntnis genommen noch umgesetzt worden sind, spürt das Land jetzt teils sehr schmerzhaft. So fehlt es an vielen Stellen an den allernötigsten, an den allerbanalsten Mitteln, will man erfolgreich gegen eine Pandemie dieser Art bestehen: an Mundschutz, an Schutzkleidung, am Ende vielleicht auch an Notfallbetten. Aber auch an Medikamenten. Und das nicht erst seit Corona.

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Bitte Abstand halten

Ein gut gemeinter Rat in schweren Zeiten, gewiss. Zuhause bleiben! Noch so ein Rat, der im Grunde genommen für jeden, der nachdenkt, keiner weiteren Diskussion bedarf.

Nun sollen diese Ratschläge zwar von der Gesamtbevölkerung beherzigt werden, aber das Verständnis der Zusammenhänge, das Wissen um die Gründe für diese Maßnahmen, und auch der Wille, sich überhaupt an solche Empfehlungen zu halten, sind sehr unterschiedlich ausgeprägt.

Abstand halten. Leicht gesagt, wenn Dutzende schon vor dem Supermarkt Schlange stehen und sich die gleiche Prozedur an der Kasse wiederholt. Schon rein gewohnheitsmäßig rückt man dem Vordermann auf die Pelle. Und was nützt das überhaupt, wenn man sich in den engen Gängen des Supermarkts ohnehin nicht ausweichen kann?

Das ist das sozusagen räumliche Problem. "Bitte Abstand halten" vollständig lesen

Eine Frage zur deutschen Hamster – Variante

Corona allüberall. 24 Stunden am Tag. Und das noch lange. Viele interessante Begleiterscheinungen gibt es zu beobachten. Und nun wird bzw. ist das Klopapier knapp, im Land der Dichter und Denker!

Meine Frau fuhr gestern – statt, wie sonst, mit dem NVV – mit dem Auto zur Arbeit, in Richtung City. Auf dem Weg dahin, wollte sie Toilettenpapier besorgen. Auch wenn wir so gar nicht zu denen gehör(t)en, deren Haupt- und Lieblingsgericht nach Ausbruch der Krise Spaghetti in Tomatensoße an Clopapier gewesen ist: Irgendwann braucht man aber auch in solchen Haushalten Nachschub. In sechs Läden auf dem Weg von Ahnatal Weimar in die Stadt gab es kein solches Papier. Erst im Vorderen Westen, in der Nähe von Rossmann und Rewe, begegneten ihr FußgängerInnen mit der heißbegehrten Ware. Sie entschied sich für Rossmann am Karl-Marx-Platz und bekam dort, große Erleichterung, das heißbegehrte Produkt…

Die Geschichte erzählte ich einer Bekannten, die – wie ich – bislang auch keine Erklärung für den rätselhaften, angstgesteuerten Run der Deutschen auf das besagte Papier hatte. Was sie aber zu erzählen wusste, waren Informationen zu den Hamsterkäufen in Frankreich: Präservative und Rotwein! Was lernen wir daraus? Deutsche haben andere Präferenzen.

Während man die Hamsterkäufe in Frankreich gut nachvollziehen kann, habe ich bislang noch keine plausiblen Erklärungen für den Hang meiner Landleute zum Bevorraten von Toilettenpapier.

Der hier so oft und so überaus klug schreibende und erklärende Dr. Martin Reuter: Weiß der vielleicht, was da in die Deutschen gefahren ist?

Offener Brief von Oberbürgermeister Christian Geselle - Dokumentation

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Kasselerinnen und Kasseler,
wir erleben derzeit eine Ausnahmesituation, wie es sie in der Geschichte der Bundesrepublik noch nie gegeben hat. Die weltweite Corona-Virus-Pandemie hat uns fest im Griff. Die Situation in Deutschland verändert sich derzeit von Tag zu Tag. Und sie stellt uns alle vor große Herausforderungen und gravierende Veränderungen unseres Alltags.
Kein Zweifel, die Lage ist ernst. Viele Menschen sind deshalb verständlicherweise sehr verunsichert oder haben Angst. Dass Sie mit Vorsicht reagieren, ist gut und richtig. Dafür, und auch für Ihr Verständnis angesichts der notwendigen Einschränkungen, möchte ich Ihnen allen danken. Und ich rufe Sie auf, weiter besonnen zu bleiben und Ruhe zu bewahren. "Offener Brief von Oberbürgermeister Christian Geselle - Dokumentation " vollständig lesen

Gesund werden und gesund bleiben!

"Ich möchte mit dir heute meine ganz persönliche Geschichte teilen. Besonders wichtig ist mir, dir Anregungen zu schenken, falls du dich in einer ähnlichen Situation befindest wie ich 2014 nach meiner Brustkrebsdiagnose. Ich selbst hätte mir damals eine Art Handbuch ‚Was tun nach einer Krebsdiagnose‘ gewünscht." Mit diesen Worten beginnt Stéphanie Diederichsenim ersten Video ihres Online-Kurses. So ein digitales Handbuch hat Diederichsen in den vergangenen 12 Monaten entwickelt. Es ist das erste dieser Art im deutschsprachigen Raum und bietet den Vorteil, dass Menschen einen Teil ihrer Gesundheit selber in die Hand nehmen können.
Mut machen! Mit diesem Streben entwickelte Diederichsen einen Videokurs mit 10 Modulen und insgesamt 37 kompakten Videos, in denen sie ihre Erkenntnisse aus 1,5 Jahren Recherche und ihre persönlichen Erfahrungen teilt.
Auf www.diagnosegesundundgluecklich.de ist dieser Kurs nun online.
Der Mutmacher-Videokurs ist in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein LebensHeldin! e.V. entstanden. Der Verein unterstützt Frauen mit Brustkrebsdiagnose, organisiert Healingreisen und Coachings für die seelische Heilung nach der Chemotherapie.

Butterstollenessen als Widerstand im Glucose-Fructose-Sirup-Land

(In heutigen Zeiten dringend nötiger Hinweis, den Titel betreffend: Achtung, Ironie!)
Aromen und Duft der Lieblingsleckereien sind für Viele mit der graunassen kalten Zeit des Jahres untrennbar verwoben - drum auch ärgert es uns, in den Supermärkten schon im August Spekulatius und Co. begegnen zu müssen, ganz zu schweigen von dusslig grinsenden Nikoläusis, denen auch noch deutlich anzusehen ist, dass sie, nur anders verpackt, aus den gleichen Schokogussformen stammen wie früher im Jahr die genauso dämlich grienenden Osterhasis .....
Doch diesem schweren Unrecht des Jahreszeitengefühl-Diebstahls
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Feinstaub fehlt bei Luftreinhalteplan

Die Offenlegung des Entwurfs zur 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel wurde im September abgeschlossen. Der Plan beschäftigt sich ausschließlich mit der Minderung der Stickoxidemissionen und lässt die weitere Reduktion der gesundheitsschädlichen Feinstäube vollkommen außer Acht kritisiert Volker Berkhout, Stadtverordneter der Piratenpartei.

Im Zentrum der Luftreinhalteplanung muss der Mensch und die Vermeidung und Reduktion durch Emissionen verursachter gesundheitliche Risiken und Schäden für die Bürgerinnen und Bürger stehen. Es darf nicht allein um die Unterschreitung gesetzlicher Grenzwerte gehen. Vor diesem Hintergrund setzt der Plan einen sehr einseitigen Fokus auf die Reduzierung der Stickoxide und beschäftigt sich fast ausschließlich mit der NOx-Belastung durch Diesel-Fahrzeuge.

„Das Umweltministerium hat das Thema Feinstaub außen vor gelassen und keine expliziten Maßnahmen zur weiteren Senkung der krebserregenden Feinstaubemissionen vorgeschlagen“, bemängelt Berkhout, der die Fraktion FDP, Freie Wähler und PIRATEN im Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung vertritt.

Feinstaub ist weiterhin einer der wichtigsten Luftschadstoffe in Kassel wurden die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Feinstaubgrenzwerte auch im Jahr 2018 deutlich überschritten. „Nur weil der geltende Grenzwert doppelt so hoch angesetzt ist, wie von der WHO empfohlen, blendet die Landesregierung diese Problematik aus. Hier geht es aber nicht um den Grenzwert sondern um die Gesundheit!“ unterstreicht Berkhout.

Die Empfehlungen der WHO liegen bei 20 µg/m3 für PM10 und 10 µg/m3 für PM2,5. [2] Beide Werte werden in Kassel seit vielen Jahren und auch für das Jahr 2018 überschritten (vgl. Abb. 10 und Abb.12 im Luftreinhalteplan). Die gesetzlichen Grenzwerte betragen 40 µg/m3 für PM10 und 20 µg/m3 für PM2,5. [1]

Links:
[1] Entwurf der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel

[2] WHO Air quality guidelines for particulate matter, ozone, nitrogen dioxide and sulfur dioxide (S. 9)

StadtLabor: Kassel kohlefrei

Ein Bündnis aus lokalen Gruppen und Privatpersonen, das sich zu "Kassel kohlefrei" zusammengeschlossen hat, fordert den zeitnahen Kohleausstieg in Kassel und setzt sich für eine langfristige Wende in der Energieversorgung ein.
Klaus Schaake experimentierte im StadtLabor des Freien Radios mit Marie Ossenkopf und Maxim Wegesin wie das gehen könnte und welche Perspektiven das Bündnis für Kassel und die Region sieht.
>>StadtLabor zu "Kassel kohlefrei" anhören.

Wilde Wochen: Habichtswaldschwein, genussvolle Weine und herbstliche Wanderungen

Die mit der Motorsäge geschnitzte Wildsau: Erkennungsmerkmal der Wilden Wochen im Habichtswald
21. September bis zum 17. November 2019
die Wilden Wochen kombinieren in diesem Jahr vom 21. September bis zum 17. November kulinarische Köstlichkeiten von Gastronomie, regionalen Direktvermarktern und Metzgereien mit Streifzügen durch die unberührte Natur.
Das vielseitige Programmheft der Wilden Wochen ist im Naturparkzentrum sowie in den Rathäusern und Tourist-Infos der Naturpark-Gemeinden kostenlos erhältlich. >>oder hier
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Selbstheilung - Wie geht das?

Ein Vortrag von Horst Lischke

- mit anschließender Heilungsmeditation -

Nach 20 Jahren Forschung im spirituell - alternativen Bereich haben wir den Extrakt von 3 Heilungsprinzipien herausgefiltert. Anhand dieser Prinzipien wird das Thema leicht und verständlich erörtert. Dazu gibt es praktische Anleitungen zur Selbsthilfe, sodass jeder bewusst zum eigenen Heiler werden kann, im Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.

Auch die Verbindung zur bestehenden Schulmedizin wird hergestellt, wobei es um eine neue Zusammenarbeit geht von Ärzten, Therapeuten, Energie- und Geistheilern und vielen anderen alternativen Kräften, die weltweit tätig sind.

StadtLabor: "Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt"


StadtLabor zu "Fahr Rad! Die Rückeroberung der Stadt" herunterladen

"FahrRad! Die Rückeroberung der Stadt" plädiert für eine stärkere Einbindung des Fahrrads in den Alltag und verdeutlicht, wie lebendig sich Städte entwickeln, die ihre Verkehrsplanung mutig, innovativ und im gegenseitigen Verständnis aller Verkehrsteilnehmenenden planen.
Die mit mit konkreten Ideen für die Stadt Kassel und einem umfangreichen Begleitprogramm angereicherte Ausstellung des Deutschen Architekturmuseums DAM läuft vom 27. August bis zum 8. September 2019 in der documenta-Halle.
Klaus Schaake "experimentierte" im StadtLabor des Freien Radios Kassel mit Barbara Ettinger Brinkckmann und Gerhard Greiner, die zum Kreis der Mitinitiatoren aus dem Bund Deutscher Architekten und des KAZimKUBA e.V. gehören.
kassel-zeitung dokumentiert die am 25. Juli 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Klöckner und Nestlé, Scheuer und die Autoindustrie!

An dieser ist Stelle ist schon oft vom Versagen der deutschen Regierung(en) die Rede gewesen. Dieses Versagen hat ganz verschiedene Gründe und passt natürlich nicht in ein paar Zeilen. Aber für eine Kritik an Klöckner und Scheuer sollte es reichen. Da genügt, alle Mal, die Kurzform.

Einer der Gründe für Ministerversagen, was es natürlich auch früher immer wieder gab, ist geballte Inkompetenz. Dort wo diese sich mit ekelerregender Nähe zum verbrecherischen Treiben einschlägiger Konzerne verbindet, wird es unerträglich. So in den aktuellen Fällen dieser beiden CSU Kabinettsmitglieder.

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StadtLabor: Biodanza – Tanz des Lebens


StadtLabor zu Biodanza – Tanz des Lebens herunterladen

Gemeinsam mit Barbara Schlender und Erhard Söhner, den Gründern von biodanza mitte, experimentierte das StadtLabor zu den multiplen Facetten dieser in Lateinamerika entwickelten Methode, die das ganzheitliche Erleben in den Mittelpunkt stellt und so zur Entwicklung und Förderung der menschlichen Potentiale beiträgt.
kassel-zeitung dokumentiert die am 13. Juni 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Offensive Politik für das Fahrrad: Endlich auch in Kassel! Interview mit Maik Bock vom Radentscheid und ein kurzes Fazit…

Dass Kassel in Vergleich mit einer Rad-Stadt wie Heidelberg einen gigantischen Nachholbedarf aufweist, wundert nicht. Seit Jahrzehnten ist diese Stadt engagiert dabei, den Radfahrern mehr Sicherheit, Platz und Freiräume zu überlassen – mit sichtbarem Erfolg. Man stelle sich in Kassel eine Debatte vor wie dort über den Bau eines Fahrradparkhauses! Das immer noch total autoorientierte Kassel wäre einer Ohnmacht nahe, wenn eine Stadt überhaupt in eine solche fallen könnte! Und Heidelberg ist ja noch nicht einmal der Spitzenreiter in der BRD. Und in Europa schon gar nicht. Bei einem Vergleich mit Kopenhagen, wo sich die Politik tatsächlich vor Jahren schon aufgemacht hat in eine neue Zeit, könnten sich die Politiker in Kassel wirklich etwas abschneiden und, so sie wollten, etwas dazu lernen.



Ob es jetzt auch in Kassel zu positiven Veränderungen im Radverkehr kommt, wird man in den nächsten Monaten beobachten können: Gerade im Umgang mit dem erfolgreichen Bürgerbegehren für einen Radentscheid wird sich zeigen, ob nun auch Kassel den Mut hat, die Weichen für eine lebenswertere Stadt zu stellen, in der nicht mehr nur das Auto – fahrend und stehend – weitgehend alle öffentlichen Freiräume dominiert und beherrscht. Zum großen Nachteil all der anderen, die sich auch in der Stadt bewegen und dort leben.

Aber zuerst ein Gespräch mit Maik Bock, einem der Verantwortlichen des Bürgerbegehrens für einen Radentscheid.

Zu allererst, Maik: Gratulation, Kompliment und Anerkennung für das so grandios und erfolgreich durchgeführte Bürgerbegehren mit diesem überaus klaren Ergebnis! Fast 22.000 Unterschriften, knapp 5000 hätten ja schon für das Quorum gereicht, sind eine deutliche Ansage! Vielen Dank dafür, dass Du Dir die Zeit nimmst für ein Interview zur Veröffentlichung in der kassel-zeitung:
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K+S reagiert genervt: Willecke muss ran

Den Beirat freut‘s, den Pressesprecher von K+S, Herrn Willecke von K+S, nervt’s. Und um was geht es genau?

Zum Jahresende hat der Naturschutzbeirat des Landkreises an dieser Stelle

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/18037-Das-Gegenteil-von-einem-launigen-Rueckblick-auf-die-Arbeit-des-Naturschutzbeirates-des-Landkreises-Kassel.html

ausführlich über seine Arbeit im vergangenen Jahr berichtet. Da wir den Bericht zusätzlich an einen Presseverteiler geschickt haben, hat auch die HNA Anfang des neuen Jahres in verschiedenen ihrer Land-Ausgaben über unsere Arbeit berichtet. Auch wenn wir vermuten, dass Herr Willecke ab und an die Kassel-Zeitung checkt, so haben ihn die Veröffentlichungen in der HNA natürlich deutlich mehr gejuckt. Denn da kommen schon jeweils einige Zig-Tausend Leserinnen und Leser zusammen. Und da ihm unsere Kritik an K+S im Bericht nicht gemundet hat, reagierte Herr Willecke entsprechend empfindsam – ebenfalls über die HNA.

Seine Reaktion hatte zwei Ebenen: Zum einen erfährt die interessierte Leser/In, dass die begründete Kritik des Beirats an den gravierenden Versäumnissen des Konzerns im Hinblick auf seine Umweltpolitik haltlos sei: Der Beirat habe in seinen Augen einfach keine Ahnung, denn die raue Wirklichkeit der Kaliproduktion sei rückstandsfrei eben nicht zu haben. Zum anderen darf die geneigte Leserschaft zur Kenntnis nehmen, dass die verantwortlichen Landkreispolitiker indirekt dazu aufgefordert werden, dem Beirat endlich einen Maulkorb zu verpassen. Nicht mehr und nicht weniger ist gemeint, wenn Willecke davon spricht, dass wir gefälligst „rein naturschutzfachlich“ zu argumentieren hätten, also im Sinne von: Schuster, bleib bei deinen Leisten! Weil wir es wagten, einen politisch äußerst bedeutsamen Sachverhalt – ein Konzern verschmutzt jahrzehntelang Werra und Weser, das Grundwasser und den Untergrund mit unvorstellbaren Mengen an Salzabfällen bzw. Salzabwasser unter eindeutiger Verletzung europäischer Gesetze in Form einer rechtskräftigen Wasserrahmenrichtlinie aus dem Jahr 2000 – soll uns der Mund verboten, politische Äußerungen untersagt werden. Das als dreist zu bezeichnen wäre noch diplomatisch!

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Tempolimit ja oder nein? Fest steht: Der Irrsinn auf den Autobahnen der Republik kostet unnötig viele Menschenleben!

Wer sich mit der Anzahl der Verkehrstoten im Straßenverkehr beschäftigt, auch nur im Vorbeiflug, versinkt in einem statistischen Nebel. Es gibt dennoch viele interessante, abgesicherte Daten dazu: Und diese Daten und Fakten haben eine Menge zu tun mit den aktuellen Diskussionen um eine Verkehrswende und um die vom Verkehr ausgehenden Umweltbelastungen.

So starben z.B. im Jahr 2011 weltweit ungefähr 1,24 Millionen Menschen an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Das sind 3.400 Menschen täglich. Damit sind Verkehrsunfälle die neunthäufigste Todesursache weltweit. Die Zahl der Verkehrstoten liegt weit über den Opferzahlen von Krieg, Genozid oder Terrorismus. Um die 22 Prozent der Verkehrstoten waren Fußgänger, weit über die Hälfte “weiche” Verkehrsteilnehmer wie Fußgänger, Radfahrer und Motorradfahrer. Zwar konnten seit 2007 88 Länder die Zahl der Verkehrstoten spürbar reduzieren, in 87 Länder stieg sie jedoch weiter an. Die Zahl der Verkehrstoten sinkt in entwickelten Ländern, während Länder mit mittleren und niedrigen Einkommen weiterhin steigende Zahlen an Verkehrstoten zu verzeichnen haben. Und dazu kommen noch unglaublich viele Verletzte: Ihre Anzahl wird auf jährlich etwa 40 Millionen geschätzt… Ein wahres Blutbad!

Auch für Deutschland gibt es genug Statistiken zum Thema. Selbst wenn es innerhalb dieser Zahlenkolonnen einiges an Widersprüchen gibt, so ist das Meiste gesichert und unstrittig: Auf allen deutschen Straßen sind seit 1950 780.000 Menschen gestorben! Das entspricht in etwa der Einwohnerzahl von Frankfurt (SZ, 16.11.2018).
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Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK)

Neulich sah ich auf ZDF einen Film aus der Serie PATER BROWN. Solides englisches Handwerk. Der Kommissar ließ einen Verdächtigen festnehmen, und als dieser abgeführt wurde, rief der Polizist ihm hinterher: "Was Sie von jetzt an sagen, kann gegen Sie verwendet werden!" Ich glaube, man nennt es: den Verdächtigen auf seine Rechte hinweisen. Was demokratischen Gepflogenheiten entspricht, Hegel würde sagen, Gepflogenheiten des modernen Staates, das gilt noch lange nicht beim MDK. Dort müsste es heißen: "Wie Sie sich bewegen, kann gegen Sie verwendet werden!" Der Gutachter vom MDK aber ist hinterhältig, er erklärt dem Patienten nicht die Bedeutung seiner Bewegungen. Ist dieser noch in  der Lage, sich zum Beispiel an den Hintern zu fassen ("don't make a false move"), erfährt er später aus dem schriftlichen Gutachten, dass er der Gearschte ist...

Mattias Berninger: Ein GRÜNER aus Ahnatal steigt zum Cheflobbyisten bei der frisch mit Monsanto fusionierten BAYER AG auf

Was für eine Geschichte! Zum Weinen schön! Fast so rührend wie das Tellerwäscher-Märchen: Ein kleiner, dörflicher Kommunalpolitiker aus Ahnatal, diesem kleinen Weiler hinterm Wald, am Nordwestrand des Oberzentrums Kassel, wird zum Chef-Lobbyisten der Bayer AG, die just in 2018 Monsanto incl. Glyphosat-Geschäft geschluckt und sich damit zum größten Agro-Chemie-Konzern der Welt aufgeschwungen hat. Einfach phantastisch! Ob Matthias Berninger (MB) früher vielleicht tatsächlich mal grün angehaucht war, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Nun wird sich also MB zukünftig statt um das zuckersüße Geschäft von Mars Incorporated um das des Chemiegiganten Bayer kümmern. Er wird also den EU Abgeordneten – auch den dortigen Grünen – auf die Pelle rücken und ihnen einreden wollen, wie gesund und gut Glyphosat für die Umwelt und die Bayer-Bilanz ist. Was er dann dort machen wird, hat also gar nichts mit Bayer Leverkusen und dem Fußball zu tun, er wird auch Rudi Völler nicht unter die Arme greifen, nein, er wird vielmehr und ausschließlich versuchen, den Aktionären des Chemiegiganten Bayer Glücksgefühle mit steigenden Aktienkursen zu verschaffen. Dafür brauchen solche großen Unternehmen heute tüchtige Lobbyisten. Das wissen wir alle nur zu gut. Das Insektensterben und die vielen bei der Anwendung von Glyphosat, Round up etc. inzwischen Erkrankten werden MB nicht aufhalten: So jemand wie MB lässt sich von gar nichts auf seinem Weg nach oben aufhalten.
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Gebaut, um den Atem zu rauben

Wären die BMW’s bzw. ihre Abgase nicht so ungesund (wie die der Autos der anderen Konzerne auch), wär’s zum Lachen: Das ganze seit vielen Jahren andauernde Diesel-Theater und das Ringen um bessere Atem-Luft von Millionen, Atem-Luft, die wir alle bekanntlich nicht nur zum Atmen, vielmehr zum Leben und zum Gesundbleiben dringend brauchen, insbesondere in den großen Städten und Ballungsräumen, wird durch den Slogan für die neue 8er Serie von BMW knackig auf den Punkt gebracht: Gebaut, um den Atem zu rauben! Gekonnter kann man es wirklich nicht ausdrücken! "Gebaut, um den Atem zu rauben" vollständig lesen

Freisprechanlage: Traumatisiert

Doris Wettlaufer arbeitet seit einem Jahr therapeutisch mit Geflüchteten, die Dinge erlebt haben, die sie und andere nicht ertragen können. Wir sprechen mit ihr über ihre Arbeit und über die Situation der Menschen, die zu ihr kommen.
Freisprechanlage am Sonntag, 6. Januar 2019, 18.00 im Freien Radio,
UKW 105,8 MH, Kabel 97,8. Wiederholung Montag um 10.00.