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Mattias Berninger: Ein GRÜNER aus Ahnatal steigt zum Cheflobbyisten bei der frisch mit Monsanto fusionierten BAYER AG auf

Was für eine Geschichte! Zum Weinen schön! Fast so rührend wie das Tellerwäscher-Märchen: Ein kleiner, dörflicher Kommunalpolitiker aus Ahnatal, diesem kleinen Weiler hinterm Wald, am Nordwestrand des Oberzentrums Kassel, wird zum Chef-Lobbyisten der Bayer AG, die just in 2018 Monsanto incl. Glyphosat-Geschäft geschluckt und sich damit zum größten Agro-Chemie-Konzern der Welt aufgeschwungen hat. Einfach phantastisch! Ob Matthias Berninger (MB) früher vielleicht tatsächlich mal grün angehaucht war, spielt nur eine untergeordnete Rolle.

Nun wird sich also MB zukünftig statt um das zuckersüße Geschäft von Mars Incorporated um das des Chemiegiganten Bayer kümmern. Er wird also den EU Abgeordneten – auch den dortigen Grünen – auf die Pelle rücken und ihnen einreden wollen, wie gesund und gut Glyphosat für die Umwelt und die Bayer-Bilanz ist. Was er dann dort machen wird, hat also gar nichts mit Bayer Leverkusen und dem Fußball zu tun, er wird auch Rudi Völler nicht unter die Arme greifen, nein, er wird vielmehr und ausschließlich versuchen, den Aktionären des Chemiegiganten Bayer Glücksgefühle mit steigenden Aktienkursen zu verschaffen. Dafür brauchen solche großen Unternehmen heute tüchtige Lobbyisten. Das wissen wir alle nur zu gut. Das Insektensterben und die vielen bei der Anwendung von Glyphosat, Round up etc. inzwischen Erkrankten werden MB nicht aufhalten: So jemand wie MB lässt sich von gar nichts auf seinem Weg nach oben aufhalten.
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Britisches Theater

Grotesk erscheinen die Varianten, welche eine ehemalige See- und Großmacht für ihren Hochmut und die Bereitsamkeit, sich aus einem gemeinsamen Kulturraum zu trennen und zu bezahlen bereit ist.
Ich kenne wenige Aufklärungen darüber, um welche Kohle es letztlich geht. Sollen doch alle, die in Europa aus einer kreativen Gemeinsamkeit verschwinden möchten, verschwinden.
Ein Trauerspiel der europäischen Aufklärung.

Gebaut, um den Atem zu rauben

Wären die BMW’s bzw. ihre Abgase nicht so ungesund (wie die der Autos der anderen Konzerne auch), wär’s zum Lachen: Das ganze seit vielen Jahren andauernde Diesel-Theater und das Ringen um bessere Atem-Luft von Millionen, Atem-Luft, die wir alle bekanntlich nicht nur zum Atmen, vielmehr zum Leben und zum Gesundbleiben dringend brauchen, insbesondere in den großen Städten und Ballungsräumen, wird durch den Slogan für die neue 8er Serie von BMW knackig auf den Punkt gebracht: Gebaut, um den Atem zu rauben! Gekonnter kann man es wirklich nicht ausdrücken! "Gebaut, um den Atem zu rauben" vollständig lesen

Städtebaulicher Bullshit im Herz des Vorderen Westens: mitten im Vorzeigeprojekt Goethestraße!

Nun ist es so weit: Jeder kann sich anschauen, dass den Planern des Landes bzw. denen des Justizministeriums und den Verantwortlichen der Stadt - Letztere, weil sie es nicht verhindert haben - tatsächlich nichts Besseres eingefallen ist als der befürchtete, beschissene, asphaltierte und vollkommen kahle Parkplatz – mitten im Herzen des Vorderen Westens! Ich habe es kommen sehen und muss nun, zu meinem Bedauern, feststellen, mit meinen Befürchtungen richtig gelegen zu haben… Wer will, kann sich das hier in der Kassel-Zeitung

http://kassel-zeitung.de/cms1/index.php?/archives/16306-Wichtige-Staedtebauprojekte-Wann-endlich-emanzipiert-sich-die-Stadt-dem-Land-gegenueber.html

und/oder hier, auf der Seite 6 der Ausgabe Nr. 23 der Kasseler Linkszeitung…

https://kasseler-linke.de/images/stories/pdf/linKSzeitung_23.pdf

gerne noch mal ansehen…
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Freisprechanlage: Traumatisiert

Doris Wettlaufer arbeitet seit einem Jahr therapeutisch mit Geflüchteten, die Dinge erlebt haben, die sie und andere nicht ertragen können. Wir sprechen mit ihr über ihre Arbeit und über die Situation der Menschen, die zu ihr kommen.
Freisprechanlage am Sonntag, 6. Januar 2019, 18.00 im Freien Radio,
UKW 105,8 MH, Kabel 97,8. Wiederholung Montag um 10.00.

Eine bräsige SPD - Eine Weigerung, die tief blicken lässt

Der Zweckverband Raum Kassel (ZRK)*, von dessen Wirken fast niemand Kenntnis nimmt und der dennoch eine bedeutende Organisation ist mit durchaus wichtigen, entwicklungsplanerischen Aufgaben in Kassel und seinem „Speckgürtel“: Dieser Verband regelt und bearbeitet im Wesentlichen die Flächennutzungsplanung nach dem Baugesetzbuch, nach § 5 ff. Er bestimmt also darüber, wie und wofür hier in Kassel und den direkt angrenzenden Umlandgemeinden Flächen genutzt werden: Für Wohnen, Gewerbe, Verkehr etc. Dass solche Entscheidungen für die Ökonomie und die Ökologie einer Region von großer Bedeutung sind, muss nicht näher erläutert werden.

In der letzten Verbandsversammlung des ZRK des Jahres 2018, am 5. Dezember 2018, gab es einen Konflikt darum - eigentlich eine Bagatelle bzw. parlamentarische Selbstverständlichkeit – ob der Ausschussvorsitzende, in diesem Fall ist das der Kollege Zeidler von der SPD gewesen, einen kurzen Bericht über die vorbereitende Sitzung des Planungsausschusses, die eine Woche zuvor stattgefunden hatte, in der Verbandsversammlung vorträgt. So ein Vortrag bzw. so eine kurze Zusammenfassung stärkt die Bedeutung der Ausschüsse und es müssen dann in der Verbandsversammlung auch nicht mehr alle Debatten und Argumente wiederholt werden. Genau dafür hat man solche Ausschüsse. Aber für die über Jahrzehnte in diesem Gremium den Ton angebende SPD war das auf einmal wohl nicht mehr selbstverständlich. Herr Zeidler hatte seine Unterlagen gar nicht dabei, seine Erinnerungen anscheinend aber auch nicht und so wollte er der guten Praxis plötzlich nicht mehr folgen. Er ließ sich dann lediglich von einem ZRK-Mitarbeiter die Liste mit den Tagesordnungspunkten und die dazugehörigen Abstimmungsergebnisse geben. Die hat er dann kommentarlos verlesen.

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Das Gegenteil von einem launigen Rückblick auf die Arbeit des Naturschutzbeirates des Landkreises Kassel…

Vielmehr wollen wir all denen, die sich um die Umwelt sorgen demonstrieren, was unser kleiner Beirat so macht, um das Bedrohliche um uns rum zum Besseren zu wenden. Im Kleinen sozusagen und mit viel Arbeit und Einsatz. Ehrenamtlich natürlich…
Der Naturschutzbeirat hat insgesamt 12 Mitglieder. 4 davon werden von der Verwaltung, sprich der UNB (Untere Naturschutzbehörde), eingesetzt. Es sind jeweils ausgewiesene Öko-Experten. Dazu kommen 8 gewählte resp. von den verschiedenen Umweltverbänden wie BUND, NABU, Botanikervereinigung, Landesjagdverband etc. entsandte Fachleute. Der Beirat tagt nur 4 oder 5 Mal im Jahr. Über viele Jahre hinweg waren diese Sitzungen eine eher traurige Veranstaltung, wo vor allem Informationen über die vielen Niederlagen der Naturschutzbewegung ausgetauscht wurden. Hintergrund dieser mehr als unbefriedigenden Situation war der Tatbestand, dass verschiedene hessische Landesregierungen die Rechte des Naturschutzbeirats per Gesetz – Details würden hier zu weit führen – immer mehr ausgehöhlt hat. Bis zum Schluss dann nur noch das Wackeln mit dem Kopf erlaubt war und die Beiräte nichts mehr mit ihrem Votum hatten verhindern können.
Seit einigen Jahren hat sich der Beirat, von innen heraus und durch personelle Veränderungen, die auch mit Verjüngung zu tun haben, erneuert und auf den Weg gemacht, sich – jenseits ihm formal zustehender Rechte – wieder mehr politisch einzumischen. Das wird vom Landkreis, den der Beirat genaugenommen ja berät, auch toleriert. Vermutlich solange Beirat und Landkreis umweltpolitisch an einem Strang ziehen. Was vor allem in der Frage K+S und dessen geplanter Salzabwasser-Monsterleitung quer durch Nordhessen in allerhöchstem Masse der Fall ist. Diese idiotische und völlig überflüssige Leitung will kein Mensch und sie trägt auch kein Jota zur Behebung der Schäden bei, die bisher schon entstanden sind und weiter entstehen werden, wenn nicht bald eingegriffen wird.

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StadtLabor: 75 Jahre Zerstörung und Wiederaufbau


StadtLabor zu "75 Jahre Zerstörung und Wiederaufbau" herunterladen

Am 22. Oktober 2018 jährte sich die Bombennacht zum 75. mal. Kassels ehemaliger Oberbürgermeister Bertram Hilgen bezeichnete diese Nacht als "eine schreckliche Zäsur in der Geschichte unserer Stadt."
Viele Veranstaltungen widmeten sich diesem Thema, wobei auch der Wiederaufbau der zerstörten Stadt auf der Agenda stand. Die Nachkriegszeit sahen viele als Chance einer grundlegenden Erneuerung, als Möglichkeit, mit modernen architektonischen und stadtplanerischen Ansätzen Neues zu schaffen.
Mit Gabriela Wolff-Eichel (Vereinsvorsitzende Freunde des Stadtmuseums Kassel e.V.), Christina Reich (wissenschaftliche Volontärin im Stadtmuseum) Kai Füldner (Direktor des Stadtmuseums) und Jörg Sperling (Vorstandsmitglied Freunde des Stadtmuseums Kassel e.V.) experimentierte das StadtLabaor in dieser Sendung.
kassel-zeitung dokumentiert die am 13. Dezember 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Klimademo in Kassel fordert schnellstmöglichen Kohleausstieg

Umweltbündnis: Weitreichender Wandel nötig zur Eindämmung der Klimakrise

Kassel, 08.12.2018. Über 200 Menschen haben am Samstag in Kassel für den schnellen Kohleausstieg demonstriert. Fünf Kasseler Umweltgruppen hatten dazu unter dem Motto „Kein fauler Kohlekompromiss – Wir lassen uns unsere Zukunft nicht verbauen!“ aufgerufen. Ihr Ziel ist eine klimagerechte Lebens- und Wirtschaftsweise, mit der das 1,5°-Ziel des Pariser Klimavertrags eingehalten wird. Die Demonstrierenden wandten sich insbesondere gegen das Mauern und Blockieren der Kohleindustrie in der Kohlekommission. Symbolisch durchbrachen sie daher vor dem Rathaus eine „Mauer der Kohleindustrie“ aus riesigen Pappkartons.

Während aktuell die Klimakonferenz in Polen tagt, fehlt in Deutschland nach wie vor ein Plan für den Ausstieg aus dem klimaschädlichsten Energieträger Kohle. „Die klimapolitische Starre hat uns ein verlorenes Jahrzehnt für den Klimaschutz beschert,“ stellt Arvid Jasper als Pressesprecher des Demobündnisses klar. Um die Klimaziele für 2020 noch zu erreichen, muss daher nun ein schneller Kohleausstieg eingeleitet werden. Die Braunkohlebundesländer verhindern genau dies, indem sie die Arbeit der Kohlekommission blockieren. Ursprünglich für die kommende Woche angekündigt, sind erste Ergebnisse nun erst Anfang Februar zu erwarten. „In dieser für den Klimaschutz heiklen Zeit sollte sich Kassel nach dem Vorbild von Leipzig jetzt von der Kohle verabschieden. Dafür muss zeitnah eine klimafreundliche Alternative für das kohlebefeuerte Fernwärmekraftwerk an der Dennhäuser Straße in die Wege geleitet werden,“ so Jasper weiter.

Mit der fortschreitenden Klimakrise werden auch deren Schäden immer deutlicher. Extremwettereignisse mit Überschwemmungen und Dürren nehmen auch hier in Deutschland zu. Vor allem aber verlieren Millionen Menschen im Globalen Süden ihre Lebensgrundlagen. Es ist daher unabdingbar, dass wir unsere ressourcenhungrige Lebensweise hinter uns lassen. Kerstin Lopau von Divest Kassel fordert darüber hinaus, dass „diejenigen für diese dramatischen Klimafolgen haften, die sie am meisten verursacht haben. Die Kohle-, Öl- und Gasindustrie sowie die industrialisierte Landwirtschaft sollten sich daher auf Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe vorbereiten.“

Am selben Samstag fanden weltweit hunderte Demonstrationen für Klimaschutz statt. Mit zunehmender Verfehlung der Pariser Klimaziele steigt in ganz Europa der Druck, sodass ein europäisches Netzwerk gar den Klimaaufstand 2020 ausruft. Auch in Kassel ist mit weiteren Aktionen für die Klimawende zu rechnen. Organisiert wurde die Demonstration von der Aktionsgruppe Klimagerechtigkeit Kassel in Zusammenarbeit mit dem BUND Kassel, Greenpeace Kassel, dem Öko-Referat der Kasseler Studierendenvertretung und Divest Kassel. Alle dieser Gruppen freuen sich über Mitarbeit!

Zukunft? Für wen?

Laura Meschede sollte für die Reportage »Die Mensch-Maschine« mit dem Helmut-Schmidt-Journalistenpreis der ING-Diba-Bank ausgezeichnet werden. Zu dessen Verleihung am 27. September waren auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) und sein Parteifreund Peer Steinbrück (Exfinanzminister und ING-Diba-Berater) eingeladen. Wir dokumentieren die Rede, in der Laura Meschede erklärte, warum sie die mit 5.000 Euro dotierte Auszeichnung nicht annahm:

Weiter hier: https://www.jungewelt.de/artikel/341044.digitalisierung-fluch-oder-segen-keine-option-mehr.html

Solidarität mit Assange

„Assange ist auf sich allein gestellt. Es wird von Tag zu Tag schwieriger für ihn. Dies ist beabsichtigt. Es liegt an uns zu protestieren. Wir sind die letzte Hoffnung für ihn und wie ich fürchte, auch für die freie Presse“, meint Chris Hedges in einem gestern auf den NachDenkSeiten veröffentlichten Beitrag: Julian Assange wird ans Messer geliefert. Wir möchten unsere Leserinnen und Leser bitten, den dort zitierten Hilferuf der Mutter von Julian Assange weiter zu tragen. Assange hat für uns alle sehr viel geleistet. Wenn er ans Messer geliefert wird, dann ist ein wichtiger Mosaikstein herausgebrochen und der Terror gegen Aufklärung hat freie Bahn.

https://www.nachdenkseiten.de/?tag=assange-julian


Gedenktag 9.November im Anthroposophischen Zentrum....

Gestaltet und ausgeführt von Johannes Roth, Rita Schumacher, Michael Zech und Schülern der Waldorfschule (Musik) - "Musik und Lyrik rahmen bzw. gliedern den Abend", versprach der Ankündigungstext.
Das Zentrum liegt so angenehm nahebei - auch für Langsame gut zu erreichen, Fahrstuhl vorhanden.
Mit einer leisen, nicht ganz vorurteilsfrei lächelnden Frage, ob bei einem im Anthroposophischen Zentrum stattfindenden Gedenken zum 9.November womöglich Engel, Geistwesen und Inkarnationen eine Rolle spielen könnten, "Gedenktag 9.November im Anthroposophischen Zentrum...." vollständig lesen

Freisprechanlage: Profit ade! - Die Gemeinwohlökonomie

Das ist das Thema von Günter Bornmann, der bereits im Sozialmanagement gearbeitet hat. Im Pressetext ist zu lesen, das sei eine Ökonomie „die nicht auf Gewinnstreben und Konkurrenz beruht, sondern auf Gemeinwohl-Streben und Kooperation“. In Kassel ist mit ihm eine Gruppe dabei, sich zu entsprechenden Aktivitäten zu gründen. Wir werden darüber sprechen.
Heute, Sonntag 11.11.2018, 18-19 Uhr, im Freien Radio Kassel.

Pflegende Angehörige: An der Grenze der Belastbarkeit

Die Pflege eines Angehörigen ist emotional und körperlich für viele Menschen so belastend, dass sie kurz davor stehen, aufzugeben. Die Barmer Krankenkasse nennt die Ergebnisse ihrer Umfrage “besorgniserregend”.

Waschen, Anziehen, Füttern, Medikamente geben – und einfach da sein: Einen Angehörigen zu pflegen, gleicht oft einem Vollzeitjob. Rund 2,5 Millionen Menschen hierzulande leisten diese Aufgabe und betreuen ihre Angehörigen zuhause. Wie belastend das sein kann, macht der neue “Pflegereport” der Barmer Krankenkasse deutlich: Rund sieben Prozent der pflegenden Angehörigen, 185.000 Frauen und Männer, haben demnach die Grenzen der Belastbarkeit erreicht und stehen kurz davor, aufzugeben. Rund 87 Prozent gaben an, gut oder meistens gut mit der Pflege zurecht zu kommen. (Quelle: ARD)

Montag, 29.10.2018 von 17.30 bis 20.30 vor dem Rathaus

Die Seebrücke lädt zur Kundgebung: Kassel soll ein sicherer Hafen sein!
Am 24.9.18 hat die Stadtverordnetenversammlung in Kassel eine Resolution verabschiedet, in der sie sich deutlich gegen die Kriminalisierung der Seenotretter*innen aussprechen und sichere Fluchtwege fordern. Sie erklären sich ausdrücklich solidarisch mit der SEEBRÜCKE.
Diese Resolution hat in der Presse kaum Beachtung gefunden und konnte somit nicht in das öffentliche Bewusstsein dringen. Wir finden es desaströs, dass ein so wichtiges Signal der Humanität unbeachtet bleibt, denn diese Resolution ist für uns ein erster, wichtiger Schritt die lokalen Möglichkeiten zur politischen Veränderung zu nutzen! "Montag, 29.10.2018 von 17.30 bis 20.30 vor dem Rathaus " vollständig lesen

Praktikum im Quartier – Geflüchtete im Betrieb?

Dienstag, 30. Oktober, 18.30 Uhr, Kirche im Hof, Friedrich-Ebert-Straße 102
Unter den Geflüchteten in Kassel haben viele schon Arbeit gefunden. Von der Ärztin über den Altenpfleger, die Bäckereifachverkäuferin bis zum Packer und Gabelstaplerfahrer haben sie verständnisvolle Firmen gefunden, die ihnen einen Praktikums- bzw. Arbeitsplatz angeboten haben. Andere warten trotz erworbener Deutschkenntnisse noch auf ihre Chance.
Im Vorderen Westen, einem Stadtteil mit 16.000 Einwohnern, sind noch viele Betriebe ohne direkten Kontakt zu Geflüchteten. Das kann sich ändern, wenn man von den Erfahrungen anderer Arbeitgebenden lernt und die Begleitangebote kennt. "Praktikum im Quartier – Geflüchtete im Betrieb? " vollständig lesen

Lebenswerter Wohnraum als Grundrecht eines jeden Menschen

Dokumentation "Offener Brief an den Landes- und Fraktionsvorsitzenden der hessischen SPD Herrn Thorsten Schäfer-Gümbel".
Unterzeichner: Prof. Dr. phil. Hermann Bullinger, Dr.-Ing. Hans-Helmut Nolte (Städtebauarchitekt), Prof. Dr.-Ing. Uwe Altrock, Dipl.-Ing. Andreas Schmitz (Mobilitätsplanung) "Lebenswerter Wohnraum als Grundrecht eines jeden Menschen " vollständig lesen

Digitalisierung, Energie- und Verkehrswende - Auf Kosten von Lateinamerika, Asien und Afrika?

Montag, 22. Oktober, 2018
17.00 – 19.30 Uhr
Haus der Kirche
Wilhelmshöher Allee 330


Referent: Ralph Häußler, ZEB Suttgart

Wind- und Solaranlagen, E-Bikes und E-Autos benötigen ebenso wie die Informationstechnologien immer größere Mengen von Rohstoffen und Energie.

"Digitalisierung, Energie- und Verkehrswende - Auf Kosten von Lateinamerika, Asien und Afrika?" vollständig lesen

StadtLabor: Klimaschutz im Kasseler Osten - mobile Bildung und Praxis für eine Essbare Stadt


StadtLabor zu "Klimaschutz im Kasseler Osten - mobile Bildung und Praxis für eine Essbare Stadt (KlimaKOSTmobil)" herunterladen

Gefördert vom Bundesumweltministerium im Rahmen der Nationalen Klimaschutz Initiative startet der Verein Essbare Stadt e.V. jetzt sein neues Projekt "Klimaschutz im Kasseler Osten - mobile Bildung und Praxis für eine Essbare Stadt (KlimaKOSTmobil).
Das Vorhaben zielt darauf ab, in den beiden benachbarten Stadtteilen Bettenhausen und Forstfeld verschiedene Aktivitäten und Veranstaltungen zum Themenbereich Klimaschutz, Gesundheit, Ernährung und Umweltgestaltung anzubieten.
Linda Rehn und Karsten Winnemuth vom Vorstand des seit zehn Jahren bestehenden Vereins mit über 100 Mitgliedern, von denen sich viele in Gemeinschaftsgärten, Selbsternte-Feldern und für Fruchtgehölzpflanzungen im Stadtraum engagieren, gaben im StadtLabor Auskunft über ihr Projekt und die damit verbundenen Visionen.
kassel-zeitung dokumentiert die am 18. Oktober 2018 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Live-Sendung. Die Musiktitel sind im Podcast nicht enthalten. Das hat mit der GEMA zu tun.

Freisprechanlage: "Wie wollen wir leben?"

Eine immer wieder gern gestellte Frage, z.B. in der Variante von Roland Barthes ("Wie zusammen leben"). Ersteres steht oben drauf auf dem Plakat der Künstlerin Nora von der Decken zur hessischen Landtagswahl am 28. Oktober 2018. Sie kommt aus dem Zusammenhang von "Demokratie in Bewegung" und hat sich als Solo-Kandidatin herauskristallisiert. Sie ruft dazu auf, ihr verantwortungsvoll eine Erststimme zu spendieren. Was sie politisch bewegt, erfahren wir live
heute 18-19 Uhr, im Freien Radio Kassel.

Obelisk kommt in die Treppenstraße

(Dokumentation Pressemeldung Stadt Kassel) Nach dem Abbau des Obelisken in der vergangenen Woche wird das Kunstwerk künftig auf dem neuen Standort Treppenstraße stehen. Darauf einigten sich jetzt Oberbürgermeister Christian Geselle und der Künstler Olu Oguibe. Der Künstler erklärte in einem Brief am 8. Oktober 2018 gegenüber dem Oberbürgermeister, dass er nunmehr mit dem von der Stadtverordnetenversammlung in ihrem Beschluss vom 24. September 2018 vorgeschlagenen Standort Treppenstraße einverstanden sei.

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Konzertlesung "Die Welt im Zenit"

Indigener Widerstand für den Erhalt der Biodiversität Amazoniens
Konzertlesung mit Patricia Gualinga/Grupo Sal

1.11.2018, 19.00 Uhr, Witzenhausen, Capitol Kino
Patrica Gualinga ist die historische Führungspersönlichkeit der Sarayaku Gemeinde im Herzen des ecuadorianischen Regenwaldes. Ihre Gemeinde führt seit langem einen erfolgreichen Kampf gegen internationale Ölkonzerne, die dort Öl, Gas und Mineralien abbauen wollen. Sarayaku ist dadurch zu einem wichtigen Symbol eines zukunftsweisenden Widerstandsmodells sowie eines nachhaltigen Lebenskonzepts geworden. Sehr bedeutsam dabei ist Patricia Gualingas Rolle als Vorbild und Vernetzerin zahlreicher Frauen zur gemeinsamen Verteidigung des Regenwalds.
Moderiert und übersetzt von Isabella Radhuber erwarten die Zuhörer zusammen mit der leidenschaftlichen Musik von Grupo Sal unvergessliche Zeugnisse, spannende Beiträge und hervorragende Musik.
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Attac-Europakongress: Frischer Wind für europapolitische Debatten

Ein anderes Europa ist möglich!
demokratisch, friedlich, ökologisch, feministisch, solidarisch
5.-7. Oktober in der Universität Kassel
Programm

Ergebnisse:
- Diskussionen in Wahlkampf zum EU-Parlament tragen
- Konsens über Notwendigkeit grundlegender Veränderungen
- Neue Entspannungspolitik zwischen EU und Russland gefordert
- Meinungsunterschiede bei Durchsetzungsstrategien
"Attac-Europakongress: Frischer Wind für europapolitische Debatten" vollständig lesen

Obelisk wurde abgebaut

(Dokumentation Pressemeldung Stadt Kassel) Der Obelisk wurde am Morgen des 3. Oktober auf dem Königsplatz abgebaut und zunächst sicher verwahrt. Der Leihvertrag zwischen der Stadt Kassel und dem Künstler Olu Oguibe war am Sonntag, 30. September 2018, abgelaufen. Gleiches trifft auf die Nutzungsüberlassung der öffentlichen Verkehrsfläche auf dem Königsplatz zu. Die Stadtverordnetenversammlung hatte am 18. Juni 2018 beschlossen, dass der Obelisk am Königsplatz abgebaut werden soll, falls keine Einigung mit dem Künstler erzielt wird. Ein erneuter Antrag, den Obelisken auf dem Königsplatz zu belassen, wurde von der Stadtverordnetenversammlung am 24. September 2018 abermals abgelehnt. Damit hat die Stadtverordnetenversammlung die Entscheidung zum Abbau getroffen. "Obelisk wurde abgebaut" vollständig lesen

documentastadt Kassel

Als die Fremden aus dem Osten über die Mauer kamen,

begann man den 3. Oktober als Tag der deutschen Einheit zu feiern.

Just an einem solchen Feiertag riss man in Kassel ein Kunstwerk ab,

dass die Aufnahme von Fremden begrüßte.


Same procedure

Es kam beim Dieseln und Duseln so, wie es von Kassandra Reuter vorhergesehen ward: "Herauskommen wird allerdings eine Kompromissformel mit allerlei Details und Fallen". Die Autohersteller weigern sich, wenigstens einen Teil der herbeischmasselten Kosten zu übernehmen (das käme dem Profit und den stakeholders zu ungut); die Politik hat eine für sie vernünftige Verhandlungslösung gefunden und kann es nun den anderen überlassen, unvernünftig zu sein; diejenigen, die was haben und noch rechnen können, empören sich über die mangelhafte Unterstützung von beiden Seiten; der Rest empört sich sportlich, also durch leistungsgerechtes Maulen, und allesamt wählen sie nächstes Mal die gleichen Leute wie diesmal. Das ist Re-Publik!

Der Pöbel

Am 24. 11. 2011 war in der FAZ zu lesen, dass Hegel den Begriff des Pöbels auch auf einen bestimmten Typus der Wohlhabenden angewendet hat: „Es gibt auch reichen Pöbel“, bemerkte Hegel 1821/22 in seinen Vorlesungen zur Rechtsphilosophie. "((…)) Der reiche Pöbel setzt die Souveränität seiner rein ökonomischen Macht gegen die Souveränität des Staates und seiner Institutionen ((durch)). Der reiche Pöbel erhebt sich kraft der Macht seines Geldes über das Recht des Staates.“

(Martin Reuter sei Dank, er machte mich auf Hegels Äußerung über den Pöbel in der Rechtsphilosophie aufmerksam.)

Neuigkeiten aus der Unverschämtheitsverbreiterung

In dieser Diskussion um den Diesel geschehen Sachen, wo man sich nicht mehr an den Kopf zu greifen braucht. Allen Ernstes wird nicht etwa darum gerungen, ein allgemein zugängliches und leistbares öffentliches Verkehrssystem aufzubauen - das würde ja unter die allseits beschworene "Nachhaltigkeit" fallen. Stattdessen hätte die Lobby der Autoproduzenten lieber eine Erneuerung der "Fahrzeugflotte", wie ich den Vorsitzenden sprechen höre. (Offizier im II. Weltkrieg?) Man möchte Neuanschaffungen oder Software-Änderungen, keine möglichen und günstigeren mechanischen Nachrüstungen. Die mit ihren alten Karren (seis nun Diesel oder nicht) sollen abtreten, die brauchen keine KFZ-Mobilität. Krieg um Euro-Norm 5 bis 6. Bitte Neukauf.
Wer zahlt den Betrug und das anschließenden Bauernlegen? Die Autohersteller wohl kaum. Die brauchen jetzt einen neuen Zauber, den Rettungsschirm.
Dass bisher die "Entscheidung" vertagt worden ist, muss man geradezu als Hoffnungsschimmer sehen. Herauskommen wird allerdings eine Kompromissformel mit allerlei Details und Fallen, von denen Menschen mit älteren Fahrzeugen, die sie sich so noch leisten können voraussichtlich nicht profitieren werden. Da sie es vorziehen zu schweigen, wird alles so weitergehen.