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Attac-Radio am 10./11. Dezember: "Fairer Handel und ökologisch-sozialer Konsum"

Attac-Radio im Freien Radio Kassel
UkW 105,8 und Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK oder
im Live-Stream http://www.freies-radio.org/
Thema
Fairer Handel und ökologisch-sozialer Konsum:
° nachhaltige Beschaffung bei Kommunen
° das erste staatliche Textilsiegel „Grüner Knopf“
° der Vorschlag für ein deutsches Lieferkettengesetz und
° das UN-Binding Treaty als Abkommen, das transnationale Unternehmen bei Menschenrechtsverletzungen zur Verantwortung ziehen soll."
Dienstag, 10. Dezember, 21-22 Uhr und in der Wiederholung am
Mittwoch, 11. Dezember, 13-14 Uhr


Antisemitismus-Verwirrungen

Ich finde es gut, dass sich Eckhard Jochum mit Kai Boedddinghaus ineinender hakt. Ich finde es gut,dass darüber diskutiert werden kann.
Ich finde es nicht gut, dass die Standards des Wissens so unterlaufen werden.
Die Geschichte bis zur Gründung des Staates Israel ist wahrlich kompliziert. Wenn heute jemand die gegenwärtige POLITIK DES STAATES ISRAEL kritisiert und dann sofort einen Antisemiten konstruiert, ist er ein Unwissender, vielleicht ein Idiot, vielleicht ein Propagandist oder Fundamentalist jeder Art.

kassel kohlefrei Auftaktveranstaltung gut besucht - Erste große Sammelaktion beim internationalen Klimastreik geplant

Rund 50 Menschen besuchten am 25. November 2019 die Auftaktveranstaltung zum Bürgerbegehren kassel kohlefrei 2023. Diese fand im Rahmen der Public Climate School an der Universität im neuen Kulturzentrum Färberei statt und informierte die Gäste über das Ziel des Bürgerbegehrens, das Fernwärme-Kohlekraftwerk an der Dennhäuser Straße bis spätestens 1. Juli 2023 auf klimafreundlichere Brennstoffe umzurüsten. Zahlreiche Besucher*innen erklärten, das Bündnis bei der ersten großen Sammelaktion am Freitag den 29.11. auf der Fridays For Future Klimademo unterstützen zu wollen.

Bei dieser ersten großen Sammelaktion können Bürger und Bürgerinnen der Stadt an Ständen am Rande der Fridays-for-Future-Demonstration und bei der Auftaktveranstaltung vor dem Hauptbahnhof für das Bürgerbegehren unterschreiben.

Bündnis-Sprecherin Marie Ossenkopf erklärt: "Wir haben am ersten Tag auf dem Campus und bei der Auftaktveranstaltung schon über 200 Unterschriften gesammelt. Das ist ein Zeichen, dass wir bei den Menschen in Kassel mit unseren Forderungen nach einer saubereren Wärmegewinnung offene Türen einrennen. Ich bin zuversichtlich, dass wir allein in dieser Klimastreikwoche die nötigen 4.501 Unterschriften zusammenbekommen." kassel kohlefrei hatte seit Jahresbeginn versucht, den schnellen Kohleaussieg der Stadt Kassel über Verhandlungen mit der Stadt, dem Kraftwerksbetreiber und den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung herbeizuführen, allerdings ohne den durchschlagenden Erfolg.

Für die Unterschriftensammlung auf der Klimademo am Freitag, 29.11. sucht das Bündnis kassel kohlefrei noch Sammler*innen, die sich gerne schon vorab unter sammeln@kassel-kohlefrei.de melden oder spontan am Freitag um 11 Uhr zum Briefing ins Bali Kino im Hauptbahnhof kommen können.

Kommentarverweigerung

Lieber Kai Boeddinghaus: Ich bitte im Mitteilung, warum Du eine Kommentarverweigerung auf Deinen Kommentar zu EckardJochum eingerichtet hast. Ich hätte auf Deinen Kommentar gerne geantwortet.

Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre sieht nordhessische Energiewende bedroht

(Dokumentation Pressemeldung) „Das jämmerliche Klimapaket der Bundesregierung, das allen umweltpolitischen Erfordernissen widerspricht, bedroht auch die Energiewende in Nordhessen“, stellt Helga Weber, stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Energiegenossenschaft Kassel & Söhre, fest.
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Antisemitismus in Reinkultur

In ihrer Ausgabe vom 6. November berichtet die HNA ausführlich über einen Auftritt von Simon Aulepp, Fraktion Kasseler Linke, in der Kasseler Stadtverordnetenversammlung (StaVo) am Montag, den 4. November. Der folgende kurze Text ist ein Leserbrief an die HNA. Da ich mir wenig Hoffnung mache, dass er dort noch abgedruckt wird, stelle ich ihn hier in der Kassel Zeitung ins Netz…

Für einen antisemitischen Zwergenaufstand gegen die Fahne des Staates Israel braucht’s gar keinen verbohrten Antisemiten aus der ultrarechten Szene. Simon Aulepp, ein Linker von der SAV (Sozialistische Initiative Voran), der auf dem Ticket des Bündnisses KASSELER LINKE in die StaVo eingezogen ist, tut es auch. Was ist passiert?

In der besagten Stavo-Sitzung stellt sich Simon Aulepp ans Rednerpult, um Oberbürgermeister Geselle fragend zur Rede zu stellen, wie er denn dazu komme, aus Solidarität mit der brutalen rechtsextremen Attacke auf eine Synagoge in Halle die israelische Fahne am Rathaus der Stadt Kassel zu hissen. Keiner hat es vergessen: Um ein Haar wären einem rechtsextrem verbohrten Antisemiten in Halle mehr als 50 jüdische Mitbürgerinnen zum Opfer gefallen!

Ob das Hissen der Fahne am Rathaus der Weisheit letzter Schluss, die ideale Form der Solidarität mit den Jüdinnen und Juden in Deutschland, mit deren neuer Unsicherheit und Angst gewesen ist, sei dahin gestellt. Denn natürlich sind das zwei verschiedene Dinge, die Fahne des Landes Israel und die Situation der Jüdinnen und Juden hier bei uns. Aber eins ist doch unmissverständlich und überdeutlich: Das Hissen der Flagge Israels war gedacht und gewollt als sichtbarer, bekennender Akt der Solidarität mit eben diesen Jüdinnen und Juden. Wer das zum Gegenstand bohrender Fragen macht und in Zusammenhang mit den nur knapp dem Tod entronnenen jüdischen Mitbürgerinnen penetrant auf seiner einseitigen Israelkritik beharrt (als würde sich in der BRD irgendjemand solche Kritik verbieten lassen oder als wäre sie gar verboten), der ist ein Antisemit. Genau das will Simon Aulepp natürlich nicht sein, aber er ist ein solcher. Und er ist in seiner Partei damit beibleibe nicht allein. Leider.

Diese wenigen Sätze habe ich an die HNA geschickt mit dem Hinweis, dass ich den Leserbrief als Mitglied des Kasseler Bündnisses gegen Antisemitismus schreibe. Zur gleichen Zeit bin ich aber auch Mitglied der Kasseler Linken, die ich vor über 10 Jahren mit gegründet habe. Ich war bis heute stolz darauf, was für eine positive Rolle die aktuell 7köpfige Fraktion in der Stavo spielt. Kein Politikfeld, auf dem sie nicht mit guten Ideen und Vorschlägen auf sich aufmerksam machte. Und immer unterwegs im Interesse der kleinen Leute, die allzu oft auf der Strecke bleiben. Außerdem habe ich viele Jahre die Zeitung dieser Fraktion redaktionell verantwortet… Umso mehr schäme ich mich jetzt, dass es jetzt Personen in dieser Fraktion gibt, die sich derart antisemitisch verhalten.

So weit die „grüne Rolle vorwärts“ in der Stadtentwicklung auch noch entfernt scheint, so nötig ist sie!

Alle reden vom Klimawandel, weil er für die Städte und seine Bewohnerinnen enorme Belastungen mit sich bringen wird. Und natürlich wird viel darüber gesprochen, wie man dem begegnen kann. Die meisten Fachleute und Stadtplaner wissen längst, was angesagt ist: Eine massive Nach-Begrünung in den Stadtzentren! Aber alle reden auch und gleichzeitig von Innenentwicklung und Nachverdichtung, weil nur so der Flächenraubbau an den Rändern der Städte gebremst werden kann. Da beide Ziele grundsätzlich richtig sind – auch wenn es den Artikel sprengte, hier zu sehr ins Detail zu gehen – so gibt es jedoch, wenn bei der Realisierung beider Zielkomplexe nicht klug, gekonnt und rasch gehandelt wird, relevante negative Überschneidungspotentiale mit möglicherweise unerwünschten Nebenwirkungen…

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Feinstaub fehlt bei Luftreinhalteplan

Die Offenlegung des Entwurfs zur 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel wurde im September abgeschlossen. Der Plan beschäftigt sich ausschließlich mit der Minderung der Stickoxidemissionen und lässt die weitere Reduktion der gesundheitsschädlichen Feinstäube vollkommen außer Acht kritisiert Volker Berkhout, Stadtverordneter der Piratenpartei.

Im Zentrum der Luftreinhalteplanung muss der Mensch und die Vermeidung und Reduktion durch Emissionen verursachter gesundheitliche Risiken und Schäden für die Bürgerinnen und Bürger stehen. Es darf nicht allein um die Unterschreitung gesetzlicher Grenzwerte gehen. Vor diesem Hintergrund setzt der Plan einen sehr einseitigen Fokus auf die Reduzierung der Stickoxide und beschäftigt sich fast ausschließlich mit der NOx-Belastung durch Diesel-Fahrzeuge.

„Das Umweltministerium hat das Thema Feinstaub außen vor gelassen und keine expliziten Maßnahmen zur weiteren Senkung der krebserregenden Feinstaubemissionen vorgeschlagen“, bemängelt Berkhout, der die Fraktion FDP, Freie Wähler und PIRATEN im Umweltausschuss der Stadtverordnetenversammlung vertritt.

Feinstaub ist weiterhin einer der wichtigsten Luftschadstoffe in Kassel wurden die von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen Feinstaubgrenzwerte auch im Jahr 2018 deutlich überschritten. „Nur weil der geltende Grenzwert doppelt so hoch angesetzt ist, wie von der WHO empfohlen, blendet die Landesregierung diese Problematik aus. Hier geht es aber nicht um den Grenzwert sondern um die Gesundheit!“ unterstreicht Berkhout.

Die Empfehlungen der WHO liegen bei 20 µg/m3 für PM10 und 10 µg/m3 für PM2,5. [2] Beide Werte werden in Kassel seit vielen Jahren und auch für das Jahr 2018 überschritten (vgl. Abb. 10 und Abb.12 im Luftreinhalteplan). Die gesetzlichen Grenzwerte betragen 40 µg/m3 für PM10 und 20 µg/m3 für PM2,5. [1]

Links:
[1] Entwurf der 2. Fortschreibung des Luftreinhalteplans für den Ballungsraum Kassel

[2] WHO Air quality guidelines for particulate matter, ozone, nitrogen dioxide and sulfur dioxide (S. 9)

StadtLabor: Kassel kohlefrei

Ein Bündnis aus lokalen Gruppen und Privatpersonen, das sich zu "Kassel kohlefrei" zusammengeschlossen hat, fordert den zeitnahen Kohleausstieg in Kassel und setzt sich für eine langfristige Wende in der Energieversorgung ein.
Klaus Schaake experimentierte im StadtLabor des Freien Radios mit Marie Ossenkopf und Maxim Wegesin wie das gehen könnte und welche Perspektiven das Bündnis für Kassel und die Region sieht.
>>StadtLabor zu "Kassel kohlefrei" anhören.

„ … damit etwas bleibt."

Die Bürgerstiftung für die Stadt und den Landkreis Kassel beging am 16. Oktober 2019 ihr zwanzigjähriges Jubiläum.
Gastreferentin an diesem Abend war Dr. Sabine Schormann, die Generaldirektorin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH. Sie sprach zum Thema „Gemeinsame Zukunft gestalten – Stiftung als Motor für die regionale Entwicklung“.
Stifterinnen und Stifter unter dem Dach der Bürgerstiftung standen anschließend für Gespräche rund um die Vielfalt des bürger-schaftlichen Engagements in und um Kassel zur Verfügung.
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"....ob wohl die hellen Nächte wiederkommen?" - Halle 2019

Halle. Oktober 2019. Die Nachricht raubt den Schlaf - Entsetzen. Ich wache auf mit der Erinnerung an den untenstehenden Text.

Ihn schrieb mein Vater in den 50er Jahren. Die Schreie der Gefolterten, von denen das Gedicht spricht, waren auch seine - in den Kellern der Kasseler Geheimen Staatspolizei, die ihn im Alter von 18 Jahren vom Arbeitsplatz bei Henschel weg verhaftet hatte, weil er vor Hitlers Kriegsabsichten warnende Flugblätter verteilt hatte und den "deutschen Gruß" verweigert hatte.

Den "deutschen Gruß" ("Heil Hitler" mit erhobenem Arm) dürfen ohne Anzeige oder Verhaftung erneut "Erwachte Deutschlands" ....


""....ob wohl die hellen Nächte wiederkommen?" - Halle 2019" vollständig lesen

StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, stand im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. Klaus Schaake "experimentierte" mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.
>>Hier dokumentiert: die am 3. Oktober 2019 im Freien Radio Kassel ausgestrahlte Sondersendung.

StadtLabor spezial: Der Konflikt um den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam

Donnerstag, 3. Oktober 2019, 21 bis 22 Uhr, Freies Radio Kassel (Wiederholung: Freitag, 4.10., 13 Uhr)
>>Livestream
UKW-Frequenz: 105.8 über Antenne, DAB-Digitalradio: DAB+ Kanal 6, Block A im Band III/FRK
Der Wiederaufbau der Garnisonkirche, um den seit vielen Jahren gerungen wird, steht im Fokus des Gesprächs mit Philipp Oswalt. Der Professor für Architekturtheorie und Entwerfen an der Universität Kassel und Mitglied des Landesdenkmalrats Hessen ist Mit-Initiator einer Petition, die unter dem Titel "Bruch statt Kontinuität" auf Veränderungen an dem bereits begonnenen Projekt dringt. In der StadtLabor spezial-Sendung des Freien Radios Kassel "experimentiert" Klaus Schaake mit Philipp Oswalt zu diesem Projekt von nationaler Tragweite.

Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!

(Dokumentation Pressemeldung) „Nordhessen kann in kurzer Zeit wieder Vorreiter in der Energiewende werden und sollte sich diese Chance auch nicht entgehen lassen“, fordert Helga Weber, Mitglied im Vorstand der Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre. Dazu könnten alle Akteure beitragen: die Kommunen mit gutem Vorbild und einer umfangreichen Informationskampagne, die Bürger und die Unternehmen mit der Erzeugung von Solarstrom auf den eigenen Immobilien. "Bürger Energie Genossenschaft Kassel & Söhre: Auf Kassels Dächern geht noch viel!" vollständig lesen

16.000 im Klimastreik


Unbedingt richtig
Fridays for Future hat in Kassel 16.000 Menschen in Bewegung gebracht. Vom Kindergartenkind bis zur Hochbetagten, alle waren auf der Straße, zu Fuß oder auf Rädern. Besonders schön skandierten die 9jährigen: 1,2,3,4 Gegen Kohle sind wir hier 5,6,7,8 RWE wird platt gemacht, 9,10 Der Protest wird weiter gehen. (Aus dem Gedächtnis zitiert...). Ein kleiner Junge brüllte sich mit seiner Gang die Lunge aus dem Leib: "Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft raubt." Für eine Halbwegsbetagte hört es sich etwas komisch an, wenn man einem die limitierte Zukunft raubt, also habe ich den Satz altersgerecht angepasst: "... weil man Euch die Zukunft raubt." Viele alte Bekannte von früher trafen sich: " Ach, Dich habe ich ja schon lange nicht mehr gesehen," oder "Du schon wieder". Für Straßenbahnen wurde Platz gemacht, die Autofahrenden mussten warten. "16.000 im Klimastreik" vollständig lesen

Fridays for Future: Am Freitag Klimastreik um 12.00 vor dem Hauptbahnhof

_Fridays_for_Future.mp3Im Gespräch mit Marlene und Cornelius wurde immer wieder betont, dass an diesem Freitag (20.9.2019) kommen soll, wer gehen kann, getragen wird oder rollt. Der internationale Großdemonstrationstag für Klimaschutz und eine Zukunft, die atmen, essen und leben lässt, beginnt um 12.00 vor dem Hauptbahnhof. Hier ein Gespräch mit zwei vom Organisationsteam:

„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt

Chimamanda Ngozi Adichie, Schriftstellerin
Die Nigerianerin Chimamanda Ngozi Adichie hat am Sonntag, 15. September, im Staatstheater Kassel den mit 10.000 Euro dotierten Bürgerpreis „Glas der Vernunft“ erhalten. Damit ehrt die Jury eine Schriftstellerin, deren Werke inzwischen zur Weltliteratur zählen und die in 37 Sprachen übersetzt wurden. Adichie sei eine kämpferische – aber nicht fanatische – Feministin, so formulierte es Bernd Leifeld, Sprecher der 18-köpfigen Jury. Ihre Vision einer humanistischen Vielfalt sei getragen von starken Persönlichkeiten, die „Andere und das Andere als Bereicherung wertschätzen und annehmen“. "„Kämpferisch aber nicht fanatisch“ Chimamanda Ngozi Adichie mit „Glas der Vernunft“ geehrt" vollständig lesen

StadtLabor: Die regionale Energiewende vorantreiben

Nordhessen hat sich das Ziel gesetzt, schon vor dem Jahr 2050 vollständig auf Erneuerbare Energien umzustellen. Wie das gelingen kann, "experimentierte" Klaus Schaake im StadtLabor des Freien Radios mit Helga Weber (Vorstand Bürger Energie Kassel & Söhre eG), Julian Steiner (Geschäftsführer Kompetenznetzwerk dezentrale Energietechnologien e.V. – deENet) und Lars Rotzsche (Leiter Windenergie der Städtische Werke AG). >>hier anhören

Bebauung Vellmar Nord: Das Ganze Debakel aus dem Blickwinkel der Naturschutzprofis!

Mehrfach habe ich mich hier schon darüber ausgelassen, warum es so unerfreulich ist, dass sich der Landkreis Kassel bei der Neubebauung im Norden von Vellmar nicht mit Ruhm bekleckert hat in Bezug auf die Schonung von Flächen- und Bodenressourcen. Den Nordrand von Vellmar mit weiteren Einfamilien- und Reihenhäusern zuzupflastern, steht nicht nur im Widerspruch zu den entsprechenden Erklärungen der aktuellen schwarz-grünen Koalitionsvereinbarung, es entspricht auch nicht den Planvorgaben, die sich der Zweckverband Raum Kassel (ZRK) selbst gegeben hat. Vor allem aber wird er nicht dem gerecht, was endlich in Sachen Ökologie bei der Beanspruchung von Bauland anders gemacht werden müsste.

Das alles soll hier nicht noch einmal wiederholt werden. Das wäre langweilig. Interessant ist es aber schon, dass es nicht allen so wurscht ist wie den politisch für das Debakel in Vellmar Verantwortlichen, wenn jetzt ohne Not erneut 17 ha wertvollen Ackerlandes für diejenigen in Bauland umgewandelt werden, die es gar nicht brauchen. Das genau hat der Naturschutzbeirat des Landkreises Kassel erkannt und in seiner jüngsten Erklärung vom 27. Juni 2019, anlässlich seiner letzten Sitzung in Lohfelden, unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Diplomatisch im Ton, deutlich in der Sache.

Die Erklärung schließt sich an diese wenigen Zeilen an.


"Bebauung Vellmar Nord: Das Ganze Debakel aus dem Blickwinkel der Naturschutzprofis!" vollständig lesen

Vellmar Nord: Eine Nachbetrachtung zu einem unnötigen Neubaugebiet mit ganz unnötig vielen Einfamilienhäusern!

Es kam, wie es kommen musste: Mitte Juni 2019 beschließt die Verbandsversammlung des Zweckverbandes Raum Kassel (ZRK) mit den Stimmen von SPD und CDU das viele Hektar große Neubaugebiet am Nordrand von Vellmar, das mit Arrondierung so viel zu tun hat, wie ein bleischwerer, fetter, übergewichtiger, PS-starker SUV mit der Verkehrswende. Die mit den Stimmen von SPD und CDU durchgeboxte Bebauung wird ein Geschwür in der Landschaft und ist überflüssig wie ein Kropf.

Und bestimmt erinnern Sie sich noch: Die SPD und die CDU sind genau die beiden Parteien, die jüngst bei den Europawahlen im Mai 2019 von den Wählern - insbesondere den jungen - zum Nachdenken über ihre dramatischen Stimmenverluste veranlasst wurden. In den Tagen und Wochen danach ging diesen beiden früher mal Volksparteien genannten Gruppierungen derart die Muffe, dass es die SPD Parteivorsitzende, Andrea Nahles, buchstäblich vom Hocker gerissen hat. Aber auch die CDU bekam das Zipperlein und große Furcht…
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Caricatura im Kulturbahnhof

Also am Freitag, den 23. August 2019, findet abends um 19:30 - nach dem Repair-Cafe - die Eröffnung einer Ausstellung mit Karikaturen von Klaus Stuttmann statt. Klaus Stuttmann, so muss ich bekennen, ist mein Lieblingskarikaturist, denn er trifft wie kein anderer mit seinen Zeichnungen politische Ereignisse auf den Punkt.

https://www.stuttmann-karikaturen.de/karikatur/7162

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Gedanken zum IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme

Dieser Bericht ist keine erfreuliche Lektüre. Denn die dargestellten Perspektiven und unabdingbar notwendigen Maßnahmen zur Begrenzung des Temperaturanstiegs lassen nur einen Schluss zu:

Wir schaffen das nicht!

Der Bericht suggeriert jedoch, dass bei schnellster Umsetzung aller aufgeführten Maßnahmen eine Erfolgschance besteht. "Gedanken zum IPCC‐Sonderbericht über Klimawandel und Landsysteme" vollständig lesen

"Kassel ist immer wieder vorn dran!"


Gespräch mit Tarek Al-Wazir zum Quartier Friedrich-Ebert-Straße herunterladen

Tarek Al-Wazir auf dem Platz der 11 Frauen an der Haltestelle Annastraße im Gespräch mit Sebastian Bleisch (Anwohner), Christof Nolda (Stadtbaurat) und anderen Interessierten.
Tarek Al-Wazir, Hessens Wirtschaftsminister, war am 7. August 2019 zu Gast im Quartier Friedrich-Ebert-Straße und informierte sich über die Entwicklungen im Rahmen des dort zum Ende des Jahres auslaufenden Förderprogramms "Aktive Kernbereiche in Hessen". Klaus Schaake sprach für das Stadtbüro Friedrich-Ebert-Straße mit dem Minister.