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Früher waren die Feuerwerke bunter

Das diesjährige Silvesterfeuerwerk nahm ich überwiegend als Audioevent wahr. Aus subjektiven Gründen. Ich befand mich an einem Ort an dem ich wenig der Stadt überblicken konnte, und hatte bereits zur mitternächtlichen Stunde deutliche Wahrnehmungsschwierigkeiten. Ab und zu zischten Raketen hoch und der Himmel wurde buntpeng, kaum dass jemand Knaller warf, Kinderkram wie Sonnen und Fontänen war gar nicht.
Dafür aber diese Batterien...
An dem erwachenden Jahr 2012 wusste man endlich, wie sich Afghanistan anhört. Die Kanzlerin hatte es angesprochen, dass die Soldaten der Bundeswehr zukünftig im eigenen Land, sowie an vielen Plätzen der Welt um ihr Leben kämpfen müssen. Heute nacht haben wir gehört, wie es also in Zukunft klingen wird. Die ganze Nacht waren Geschützfeuer zu hören. Maschinengewehrfeuer, Flakgeschütze und Bombenexplosionen.
So also wirds in Zukunft klingen?

Bin ich ja mal gespannt wo wir in diesem Jahr reinrutschen.

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Kommentare

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Liselotte Pulver am :

Wie wahr, Herr Grund, wie wahr.
Dünnes Eis, ganz schön rutschig. Da kann man wirklich nicht mehr zuschauen. Folgen wir der Einladung und sind glücklich.

MR am :

Die Beziehungen zwischen einem Feuerwerk und einem Krieg sind doch wohl auf sehr dünnes Verbal-Eis gesetzt? Das sog. ursprüngliche Motiv der Krachmacherei soll ja wohl (benedictus!) die Vertreibung böser Geister gewesen sein. Hinzu kam die Litanei "kapitalistische Verschwendung". Bald konnte man den Unterschied zwischen verschiedenen "Anlässen" (Frieden, Krieg, "Ernstfall", Randale, Budenzauber) nicht mehr erkennen.

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