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Hat es hier je eine Diskussion unter Lesern gegeben?

frage ich mir.

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Kommentare

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MR am :

Ja das gab es. Es gab Goldene Kommentarzeiten. Der Kommentar ist abgeschlafft, obwohl er eigentlich das lebendigste Instrument der Teilnahme für meinungs- und ausdrucksfreudige Menschen ist. (Evtl. weil man es inzwischen nur noch bis zum Twitter-Torso ala Trump schafft.)
Ich erinnere (Vater-erzähl mir vom Krieg) mich an eine Auto-Beerdigung. Ein Freund von uns hatte am Auestadion die falsche Fahrspur gewählt und war zusammengeprallt, nicht schlimm. Wir lasen ihn auf; wir dokumentierten die Beerdigung seiner Kiste auf einem Schrottplatz in Wort und Bild. Natürlich die Männer als ironisch Techniktrauernde, zuzüglich zwei hübsche junge Frauen, alles mit Foto. Folge: kilometerlange Kommentare, von der wütenden Anprangerung der Technikfreundlichkeit bis zu besinnlichen Äußerungen. Herrlich. Das waren noch Zeiten!

Marlis Cavallaro am :

Es ist sehr schade, dass nicht mehr Viele das Vergnügen teilen und die schöne Chance wahrnehmen, die eine solche online-Zeitung in Bürgerhand bietet für Austausch, Disput, Mitteilung und auch Alberei und Humor - ohne die überflutende Kakophonie und Bildertsunamis und Impulse-Inflation der sogenannten sozialen Medien. Dort nämlich werden dem Hirn und dem Herzen die roten Fäden zerhackt bzw die Hänselgretel'schen Brotkrumen weggefressen, an denen entlang sie noch einen Weg oder eine Entwicklung und Entfaltung nehmen könnten, die diese Namen verdienten ("Weg" als etwas eine Zeit lang ununterbrochen und unverirrt Beschreitbares , "Ent-Faltung"und "Ent-Wickelung").
Was tun? auch im Moment keine Ahnung.
Keep steady.

Anonym am :

ich hab neulich nen langen Kommentar geschrieben. Der erschien einfach nicht.
vermute, weil es der Meinung der neuen Verantwortlichen nicht entsprach.
Bei Helmut sind eigentlich alle meine Kommentare immer erschienen.
ich hab seit dem aufgehört KSZ zu lesen. (bis auf heutige Ausnahme)

echt mal gespannt, ob das jetzt erscheint.

klaus baum am :

ich gehöre nicht zu den neuen verantwortlichen, schreibe allerdings gelewgentlich einige kleinigkeiten. vermutlich erreichen mich nur solche freigabebegehren, die kommentare zu meinen artikeln nicht. zensur übe ich nicht aus.

Gertrud am :

Für Anonym: Die Kommentare müssen teils autorisiert werden und da kann es schon passieren, dass der Autor/die Autorin das übersieht. Ist mir kürzlich auch passiert, der erste Kommentar von Veronika ist dabei verschütt gegangen. Aber sie hat noch einen zweiten geschrieben. Nicht aufgeben, ist keine Absicht. Schick ihn doch noch einmal. Auch lange Kommentare werde gerne gelesen.

Gertrud am :

Nochmal für Anonym: Jetzt weiß ich es ganz genau. Anonyme Beiträge müssen vom Redakteur freigeschaltet werden. Der Redakteur muss dazu bei der Zietung eingeloggt sein. Wenn er das nicht macht, wird nicht freigeschaltet. Das passiert. Warum ich aber zwei Beiträge von einer Redakteurin freischalten muss, bleibt mir ein Rätsel.

MR am :

Sie war wohl nicht eingeloggt.

Wolfgang am :

Verstehe ich Klaus Baum richtig, wenn ich seine Frage als Kritik an der derzeitigen Leblosigkeit der Kassel Zeitung interpretiere?
Vielleicht wäre es angebrachter, die schrumpfende Anzahl der Artikel und der aktiven Schreiber zu konstatieren? Oder ist dieser Sachverhalt ein nur von mir gefühlter?

Wolfgang am :

PS: Beim durchscrollen wird klar, dass sich die Beiträge überwiegend mit stattgefundenen oder bevorstehenden Veranstaltungen befassen. Da gibt's halt wenig zu diskutieren.

Schreibt doch mal was anderes....

klaus baum am :

lieber wolfgang,

danke für deine beiden kommentare. ich bin ja hier auf kassel-zekitung erst seit kurzem dabei, habe aber ein gefühl von vergeblichkeit bekommen, das heißt, ich schreibe ins leere hinein - und kein echo weit und breit.

MR am :

Ich schreibe hier seit einigen Jahren, mal wenig, mal mehr. Das wechselt nach Stimmungen und vielleicht sogar Jahreszeiten. Im Grunde ist das ja hier freiwillige Bürgerarbeit, die Zeit kostet und nicht entlohnt wird, womit also der gesellschaftlich gängige Anreiz fehlt. Zudem gilt es als ausgemacht, dass Öffentlichkeit nur von bezahlten Profis gemacht werden kann, die etwas flüssig dahinmachen können. Die sind da zuständig. Daher Sprachschwellen, Öffentlichkeitsschwellen. Aus unserer "Freisprechanlage" kennen wir den Schrecken, wenn jemand gefragt wird, ob er nichtmal ne Sendung mit uns machen will. So ist das in der Gesellschaft halt durchschnittlich gepolt. Klaus Schaake und ich (und Andere aus dem Kreis, die sich als eherne Crew verstehen dürfen) haben etliche Animations-Versuche gemacht, ZB über die VHS. Auch haben wir ein kleines Aufsätzlein mit dem Titel "Der Mensch an sich veröffentlicht nicht" (in Hüttner, Nitz (Hg.) 2010) Das gerät dann natürlich in eine Negativ-Schleife. - Ich kann inzwischen nicht mehr nachrechnen, wieviel ich ins Blaue hinein geschrieben habe. Das mangelnde feedback nervt, muss aber wohl 'ausgehalten' werden, so lange bis...

MR am :

Ich darf vielleicht noch einmal hinzulegen: Geht es um Abgesänge oder Aufgesänge? Wer eine Idee hat, wie und mit welchen Mitteln das produktive und schöpfende Aufkommen vermehrt werden kann, der möge sich doch unverblümt oder meinetwegen verblümt melden?
Ich darf an dieser Stelle unbestraft vielleicht noch einmal Benjamin zitieren, evtl. unverständlich, aber treffend (nebenbei ein revolutionäres Kommunikationsmodell) : "Die Partner sind vom Zwang des Höflichseins entbunden. Wer spricht, wird keine Thesen deduzieren. Die Antwort aber schiert aus Grundsatz sich nicht um die Eigenliebe dessen, der sprach. Denn Wort und Bilder gelten dem Geist des Hörers nur als Sprungbrett." - Also springen!

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