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Neuordnung der Evangelischen Bank eG: "Ein Stück positive Stadtgestaltung"


Interview zur Neuordnung der Evangelischen Bank herunterladen
Animation: Reichel Architekten, Foto: K. Schaake
Zwischen Ständeplatz, Seidler-, Garde-du-Corps- und Fünffensterstraße konzentriert die Evangelische Bank eG zukünftig ihre Hauptstelle. Um mehr Raum zu schaffen und die in die Jahre gekommenen Räumlichkeiten heutigen Bedürfnissen anzupassen, wird das gesamte Areal neu geordnet. Eingebunden in den Bestand sieht der Entwurf des Kasseler Büros Reichel Architekten vor, den denkmalgeschützten 1950er-Jahre-Bau am Ständeplatz 19 durch eine gläserne Schalterhalle stadtbildprägend mit dem erweitertern, komplett umgestalteten Baukörper des "alten" Neubaus an der Seidlerstraße zu verbinden.
Klaus Schaake sprach mit Thomas Katzenmayer, Vorsitzender des Vorstands der Evangelischen Bank eG.
Ansicht Fünffensterstraße
Ansicht Seidlerstraße

"Weiterbauen an der Stadtgestalt" ist nach den Worten von Prof. Alexander Reichel die Grundhaltung des Entwurfs. Oberbürgermeister Bertram Hilgen bezeichnete das Projekt bei der heutigen Vorstellung im Südflügel des Kulturbahhofs als "ein Stück positive Stadtgestaltung."
Laut Alexander Reichel knüpft das Vorhaben in exponierter Lage am Rand des Innenstadtrings an die Umgestaltung der Friedrich-Ebert-Straße an und respektiert den Baubestand in unmittlebarer Umgebung. Durch die Neuordnung wird am Standort Seidlerstraße einschließlich Ständeplatz die bisherige Fläche des Hauptgebäudes auf ca. 12.000 qm fast verdoppelt. "Diese zusätzlichen Flächen legen wir wie einen Mantel um das alte Gebäude herum und formen damit die städtebauliche Figur", so der Architekt, der mit seinem Team siegreich aus einem vorgeschalteten Wettbewerbsverfahren hervor gegangen war.
Die neue gläserne Schalterhalle, die gleichzeitig auch als Veranstaltunghalle für öffentliche Veranstaltungen dient, verbindet zukünftig die funktional klar getrennten Bauteile, gliedert den Straßenblock und wird von drei Seiten aus erschlossen. Das denkmalgeschützte Gebäude am Ständeplatz 19 (ehemals Arbeitsgericht) bewahrt dabei seine Eigenständigkeit und bildet die neue, bis weit in die Friedrich-Ebert-Straße hinein wahrnehmbare Adresse der bundesweit agierenden Kirchenbank.

Modell: Blick vom Ständeplatz Richtung Fünffensterstraße
Modell: Blick von der Fünffensterstraße in Richtung Ständeplatz

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