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Alle Winter wieder...

Verschneite oder vereiste Treppen sind gefährlich. Deshalb - und weil die Stadt kein Haftungsrisiko eingehen will - werden bestimmte Gehwege und Treppen wie diese zwischen Kölnischer und Breitscheidstraße regelmäßig im Winter versperrt.
Dies war in diesem Jahr immerhin erst Ende November der Fall. Notwendig war es indes bis heute nicht.

So lobenswert diese Vorsorgemaßnahme im Intereresse unserer Knochen ist, so stellt sich doch die Frage nach Art und Umfang der Absperrung. Schließlich sind die Winter dank (!) Klimawandel meist keine Winter mehr. Also ist die Sperrung die meiste Zeit unnötig. Was wiederum dazu führt, dass neben der Treppe ein netter, glitschiger Trampelpfad entsteht, dessen Gefährdungspotential über weit längere Zeiträume besteht als eine eventuelle Schneeglätte. Abgesehen davon wird natürlich die Grasnarbe dauerhaft geschädigt.

Als juristisch unbedarfter Wegenutzer denke ich mir, dass ein einfaches Hinweissschild "Weg wird nicht geräumt und nicht gestreut, Benutzung auf eigene Gefahr" hier auch ausreicht. Dann kann jede/r das Risiko bei Schnee und Eis selbst abschätzen und in der übrigen Zeit die Treppe nutzen und den Rasen schonen. Zwei solcher Schilder sind schnell und vergleichsweise mühelos installiert, billiger als die Absprerrgitter und lassen dem mündigen Bürger die Freiheit, bei Schnee und Eis selbst zu entscheiden, ob er sicher genug auf den Beinen ist.

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