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Flughafen Calden bietet keine menschenwürdige Unterbringung für neu ankommende Flüchtlinge

Die Fraktion Kasseler Linke hält die Unterbringung von Flüchtlingen in Zeltstädten für nicht menschenwürdig. Ein langfristiges Konzept der dezentralen Unterbringung in festen Wohnungen mit ausreichender Betreuung ist längst überfällig. Der Anstieg der Flüchtlingszahlen ist seit mehr als einem Jahr absehbar. „Es kann nicht sein, dass auf einem Flughafengelände jetzt eine Zeltstadt entsteht, die weder Lärmschutz noch Privatsphäre bietet. Dass von dem gleichen Gelände auch Abschiebungen stattfinden, ist ebenfalls kein Willkommensgruß“, so Axel Selbert, Fraktionsvorsitzender der Kasseler Linken.
Die Zeltunterbringung erweckt den Eindruck, dass den Flüchtlingen das Leben hier so unangenehm gemacht werden soll, dass sie lieber freiwillig in ihre Heimat zurückkehren. Zudem ist die gesetzlich zwingende Schulpflicht für Kinder in einem Zeltlager nicht zu gewährleisten.
Ermutigend ist das große ehrenamtliche Engagement bei der Unterstützung der Flüchtlinge. Dies kann und darf aber nicht die Verpflichtungen der Landesregierung ersetzen. Für neu ankommende Flüchtlinge sind zunächst erst einmal alle geeigneten leerstehenden öffentlichen Gebäude zu nutzen. Weiter muss das Land Hessen über die landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften neue, dezentrale Wohnungen errichten. Wenn das Personal für die Landesaufnahmestelle aufgestockt würde, könnte die Aufenthaltszeit in den Erstaufnahmeeinrichtungen auf wenige Tage reduziert werden ( - statt jetzt bis zu 2 Monaten).

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