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"Mehr als nur Steine versetzen!"

Baukulturwerkstatt "Vitale Gemeinden"
Am 24. und 25. April fand in Kassel die Werkstatt "Vitale Gemeinden" der Bundesstiftung Baukultur statt, die sich mit der Situation ländlicher Räume im Zeitalter der Städte beschäftigte.


An einem ganz besonderen Ort begrüßte Reiner Nagel, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Baukultur, die interessierten Teilnehmer.
Die Eröffnungsfeier in der Weinkirche
Die Weinkirche öffnete am Abend des 24. April für die Eröffnungsfeier der Baukulturwerkstatt "Vitale Gemeinden" ihre Türen und stellte sowie ihre Geschichte, die dem Publikum von Ralph Raabe vorgetragen wurde, eine große Attraktion dar. Anschließend präsentierte der Künstler Axel Kretschmer eine aufregende akustische Performance mit Beteiligung des Publikums und ein DJ sorgte für gute Musik.
Doch schon früh am 25. April haben sich die Teilnehmer in der documentahalle eingefunden, die von Oberbürgermeister Bertram Hilgen als ein "schwer zu bespielendes Bauwerk" beschrieben wurde. In den oberen Etagen stellten Plakate unterschiedliche Bauprojekte vor. Architekturbüros, Vereine und Projekte, wie "Essbare Stadt" oder "Nextkassel" präsentierten sich und vermittelten ihre Ideen den Besuchern. Auch eine Wanderausstellung der Initiative LandLuft, die vor allem Menschen hinter baukulturell beispielhaften Projekten aus dem ländlichen Raum vorstellt, ergänzte das Programm.

Eine Heimat gestalten
"Wenn wir bauen, gestalten wir eine Heimat. Das ist mehr als Steine versetzen. Das kann man gut, weniger gut oder schlecht machen. Das Ergebnis spiegelt sich im Lebensgefühl der Menschen", sagte der Oberbürgermeister Bertram Hilgen bei seiner Eröffnungsrede. Wie man eine Heimat gut gestalten kann, veranschaulichten die nachfolgend präsentierten zehn Projekte. Die Best-Practice-Beispiele demonstrierten die Relevanz der Baukultur auf dem Land. Darüber hinaus betrafen sie Themen wie Bürgerbeteiligung, Energiegewinnung, Tourismus, Daseinsvorsorge im Hinblick auf Mobilität und Kultur und vieles mehr. Der Architekt Manfred Hegger stellte das Hessen-Campus in Wolfhagen vor, wo eine ehemalige Kasernenhalle mit lichtdurchlässigen Solarzellen nicht nur zur berufsbildenden Schule, sondern gleichzeitig zum Kraftwerk wurde.
Die Best-Practice-Beispiele wurden zunächst in einem Vortrag vorgestellt...
Die Vitalisierung der Altstadt und Ortskerne in Fritzlar erläuterte den Teilnehmern der Architekt Christian Gerlach. Weitere Projekte stammen aus Blaibach, Wettstetten, Gotha und weiteren Standorten in ganz Deutschland. In offenen Gesprächsrunden vertieften die Experten mit den Teilnehmern ihre Themen. Die Ergebnisse wurden auf künstlerisch aufwendig gestalteten Papierbögen dokumentiert.
...anschließend wurde über die Vorträge diskutiert und fleißig notiert.
Sie werden auf der Homepage der Baukultur veröffentlicht und fließen in den folgenden Baukulturbericht 2016/ 2017 ein, der im Sommer 2016 dem Bundeskabinett und -parlament vorgelegt wird.

Weitere Baukulturwerkstätten finden am 9. und 10. Juli in Regensburg zum Thema Infrastruktur und Landwirtschaft sowie am 10. und 11. September in Frankfurt am Main zum Thema Planungskultur und Prozessqualität statt.

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